In der Runde liegt die Kraft
Test: Call To Power II
Obwohl dem inoffiziellen "Civilization"-Nachfolger das berühmte Leitwort aberkannt worden ist, setzt auch "Call To Power II" auf das bewährte Spielprinzip des Strategieklassikers.
Inhaltsverzeichnis
- 1Krieg und Weltfrieden
- 2Fremdwort Echtzeit
- 3Wenig Überraschungen
Mit "Civilization" schuf "Microprose" unter der Fuchtel von Sid Meier seinerzeit ein so komplexes wie zukunftsweisendes Strategiespiel. Nach der Veröffentlichung eines offiziellen Nachfolgers wandte sich Strategie-Guru Meier allerdings der Firma "Activision" zu, so dass auf seinen neuen Brötchengeber vorübergehend das Namensrecht entfiel.
Vorübergehend deshalb, weil dem Nachfolger zu "Civilization: Call To Power" das strategische Gütesiegel - gemeint ist Civilization - per Gerichtsbeschluss inzwischen aberkannt wurde.
Krieg und Weltfrieden
Am eigentlichen Spielprinzip hat sich trotz des rechtlichen Hickhacks allerdings wenig geändert. So gilt es auch weiterhin, ein Volk seines Vertrauens aus der Antike in die nahe Zukunft zu führen. Abhängig von der Wahl der Siegbedingungen, kann dieser Zielsetzung sowohl kriegerisch als auch mit friedlichen Mittlen nachgekommen werden.
Das Streben nach Alleinherrschaft setzt eine gehörige Portion Kampflust voraus, da sämtliche Nebenbuhler ohne Rücksicht auf Verluste unterjocht werden müssen. Ungleich friedlicher, aber deshalb nicht einfacher, gestaltet sich dagegen der Weg zum Weltfrieden.






