Hau weg den Mech
Test: Mechwarrior 4 - Vengeance
Wenn man den Visionären der Film- und Softwareindustrie Glauben schenkt, dann werden riesige Kampfroboter die Schlachtfelder der Zukunft bevölkern. Wie das in etwa aussehen könnte, zeigt der vierte Teil der Mechwarrior-Reihe.
Inhaltsverzeichnis
- 1Schauspielerei
- 2Auf die Größe kommt es an
- 3Optische Pracht
Im dritten Jahrtausend tobt ein erbitterter Krieg auf der hoch technisierten Erde, in dessen Verlauf der unbescholtene Ian Dresari mitansehen muss, wie sein blaublütiges Geschlecht entmachtet und der Vater ermordet wird. Brüskiert über den Verlust seines Erzeugers mobilisiert der Thronfolger eine Truppe Mechwarrior, die den Tod des Vaters rächen und dessen Thron zurückerobern soll.
Schauspielerei
Die größte Schwäche des Spieles wäre somit bereits erörtert - die abgedroschene Hintergrundgeschichte. Immerhin wird diese in bewährter "Command&Conquer"-Manier mit realen Schauspielern und aufwändiger Rendergrafik präsentiert.
Ziel der 25 Missionen umfassenden Kampagne ist es, eine Hand voll Mechs durch feindliches Gebiet zu navigieren und dabei ziemlich viel Schaden anzurichten. Das klingt simpel, verfügen die haushohen Kampfmaschinen doch über ein unglaubliches Zerstörungspotenzial. Einziger Haken: Der Feind ist ebenfalls von der Schlagkraft jener Maschinen überzeugt. Folglich liefern sich Kampfkolosse beider Seiten Material zehrende Gefechte.
