Test: Midtown Madness 2
Von platten Reifen und platten Kommentaren
An der Grafik des Spiels gibt es wenig auszusetzen. Die einzelnen Fahrzeuge wurden orginalgetreu nachempfunden, und auch die obligatorischen Effekte wie Rauchschwaden oder durch die Luft wirbelnde Objektpartikel vermitteln ein stimmiges Flair.
Dazu trägt nicht auch die gute Soundkulisse bei. Überholt man beispielsweise einen LWK, so knattert für Sekundenbruchteile der typische Klang eines Dieselmotors aus den Lautsprechern.
Doch auch das klopfende Geräusch von platten Reifen oder die Angstschreie von aufgeschreckten Passanten sorgen für akustische Vielfalt. Die Kommentare in Mundart, welche man zu Beginn der Rennen über sich ergehen lassen muss, sind dagegen unglaublich albern und absolut deplaziert.
| Steckbrief | ||
|---|---|---|
| Sound | 9 von 10% | 83% |
| Grafik | 13 von 15% | |
| Spielspaß | 13 von 15% | |
| Multiplayer | 7 von 10% | |
| Bedienung | 9 von 10% | |
| Preis/Leistung | 13 von 15% | |
| Hardwareanforderung | 12 von 15% | |
| Langzeitspielspaß | 7 von 10% | |
"Midtown Madness 2" richtet sich an Freunde der unkomplizierten Raserei. Grundlegende Neuerungen gegenüber dem ersten Teil sucht man vergeblich. Wer auf anarchische Funracer à la "Carmageddon" abfährt, findet in "Midtown Madness 2" ein ähnliches, obgleich weniger makaberes Spiel.
