Viel Stahl, kaum Hirn
Test: Mech Commander 2
Im BattleTech-Universum bilden Mensch und Maschine eine perfekte (Kampf-)Einheit. Zumindest so lange, bis ein tonnenschwerer BattleMech von einer Partikelprojektorkanone zerbröselt wird und seinen Piloten via Schleudersitz gen Himmel katapultiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1Kampf um Medaillen
- 2Teure Hilfe
- 3Endlich 3D
- 4Der Kommandeur hat es nicht schwer
Dicke Luft auf Carver V: In den seit Jahren andauernden Konflikt rivalisierender Königshäuser mischt sich überraschend eine militante Gaunerbande ein. Um den nadelstichartigen Überfällen auf die Basen der inzwischen um Frieden bemühten Streithähne ein Ende zu setzen, heuern die Machthaber des 31. Jahrhunderts eine ruhmreiche Söldnertruppe an.
Kampf um Medaillen
Diese steht für 20 Missionen unter dem Kommando des Spielers, der bis zu 16 waffenstarrende Kampfroboter - besser bekannt als BattleMechs - über die Schlachtfelder der Zukunft dirigiert. Vor jedem Einsatz erfolgt die Auswahl eines Teams sowie der dazugehörigen Stahlkolosse. Im so genannten Mech-Lab werden hinterher Waffensysteme und Module appliziert, um so gewappnet in den Kampf zu ziehen.
Damit die Zerstörungswut des Spielers möglichst lange anhält, haben die Macher ein ebenso simples wie wirksames Beförderungssystem integriert. Besonders tapferen Lanzenkameraden werden nach erfolgreichen Missionen Medaillen verliehen, was wiederum den Weg in entsprechend höhere Ränge ebnet.
Mit jeder Auszeichnung kann ein Pilot den Anspruch auf eine bestimmte Sonderqualifikation geltend machen, so dass der Umgang mit speziellen Waffensystemen oder BattleMech-Typen perfektioniert werden kann.
Teure Hilfe
Rohstoff fördernde Vehikel und Maschinen sind dem gestandenen Mech Commander fremd. Jedoch lässt sich durch die Eroberung so genannter Ressourcengebäude genügend Bares scheffeln, um etwa Luftunterstützung, Minenleger oder Wartungslaster zu finanzieren. Hin und wieder werden auch Bergungseinheiten auf das Schlachtfeld zitiert, mit deren Hilfe ramponierte Modelle des Gegners zwecks Eigenbedarf instandgesetzt werden können.
Der zweite Teil des strategischen BattleTech-Ablegers präsentiert sich zeitgemäß in 3D. Neben einer frei zoom- und drehbaren Kameraperspektive gehen mit dem Schritt in die dritte Dimension auch spielerische Änderungen einher.
