Von Gaming-Maschinen über Einsteiger-Rechner bis Wohnzimmer-PC
Einkaufsberater Komplett-Computer
Benjamin Schnitzler
Günstige Einsteiger-Systeme
Dass sich neben Kühlregal, Getränkekisten oder Brottheke auch mal ein ausgewachsener Computer verirrt, ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Ob sie nun Aldi, Plus, MediaMarkt oder Saturn heißen, sie alle wollen ihre Kunden gerade vor Weihnachten mit besonders günstigen Angeboten ködern. Wer ein gutes Schnäppchen erbeuten will und dabei nicht über den Ladentisch gezogen werden möchte, sollte allerdings genau hinsehen.
Dimension 9150: Crazy as Dell? Aldi-PC auf Amerikanisch
Die amerikanische Antwort auf den Aldi-PC trägt den Namen Dell Dimension 9150. Netzwelt hat geprüft, wie verrückt das Angebot wirklich ist. Wie der Medion Titanium MD 8800 vom deutschen Discounter wird der Dell Dimension 9150 von einem Intel Pentium D 830 mit drei Gigahertz und zwei Kernen befeuert. Eine weitere Gemeinsamkeit äußert sich beim Arbeitsspeicher-Ausbau von einem Gigabyte. Zudem sorgt eine integrierte High-Definition-Soundkarte von Intel in beiden Fällen für Raum füllenden Digital-Klang.
Leider war es Medion nicht möglich, netzwelt einen Titanium MD 8800 für einen direkten Vergleich zur Verfügung zu stellen. Deshalb können wir keine Aussage darüber machen, ob nun Dell oder Aldi das bessere Angebot liefert. Ein Schnäppchen ist der Dimension 9150 allemal, doch mehr vernünftig als verrückt. Unserer Meinung nach reicht das noch lange nicht aus, um eine Änderung des Firmen-Mottos von "Easy as Dell" in "Crazy as Dell" zu rechtfertigen.
Anti-Aldi-PC: Dell Dimension 9150 im Test
Bildergalerie Dell Dimension 9150Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Dell Dimension 9150
Sie sind gewissermaßen die Laptops unter den Desktop-Rechnern - leichte Designer-Würfel mit kompakten Ausmaßen und Vollausstattung, die es sich bei Bedarf auch in gewöhnlichen Reisetaschen bequem machen. Das Repertoire reicht wie bei den großen Brüdern von der rasend schnellen High-End-Maschine bis hin zum Einsteiger-PC in dreistelligen Preisdimensionen.
"Süß, der Kleine" - bis er richtig loslegt. Spätestens dann bleibt Spöttern die Häme im Halse stecken. Denn ein höheres Leistungsgewicht als der Shuttle P 2500G bietet kaum ein anderer Mini-PC auf dem Markt. Netzwelt sieht sich den rasenden Winzling genauer an und vergleicht ihn mit einem schnellen Spiele-PC aus dem Hause Dell, dem Dimension XPS 600. Wer sich im hauseigenen Konfigurator von Shuttle so richtig austobt und keine Rücksicht auf finanzielle Verluste nimmt, kommt auf einen happigen Gesamtwert. Dafür hat es das XPC System P 2500G dann auch wirklich in sich: einen AMD Athlon 64 FX-60 mit zwei Prozessorkernen zu 2,6 Gigahertz, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, eine Hochleistungsgrafikkarte mit Atis Radeon X1900 XT sowie 250 Gigabyte Platz auf der Platte.
Der kleine Shuttle P 2500G rennt drauflos, dass es eine wahre Freude ist. Selbst viele ausgewachsene PCs können da nicht mehr mithalten. Vom Understatement versprühenden Charme ist bei der Geräuschkulisse zwar nicht mehr viel zu spüren, doch dafür bleibt die Temperatur stets im grünen Bereich. Als einer der schnellsten Mini-PC spricht für ihn das enorme Leistungspotenzial, gegen ihn die hohen Anschaffungskosten sowie der große Stromhunger. Netzwelt meint: Mehr Bilder pro Kilogramm liefert derzeit kaum ein anderer Gaming-PC.
Superwürfel für Gamer: Shuttle P 2500 G im Test
Bildergalerie Shuttle XPC System P 2500GHier geht es zum ausführlichen Testbericht des Shuttle XPC System P 2500G
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