Blogger veröffentlicht Liste
Internet & Netzwelt: Die 100 ersten Dotcoms
Am 15. März 1985 wurde die erste .com-Adresse vergeben: symbolics.com. Es sollte noch mehr als zwei Jahre dauern, bis die hundert voll waren. Doch die Liste der 100 Ersten liest sich zum großen Teil immer noch wie ein Who-is-Who der amerikanischen Computerindustrie. Der Blogger Jottings.com hat sie ins Internet gestellt.
Symbolics bot damals Workstations und Betriebssysteme an, die auf der Programmiersprache LISP basierten, die heute noch in der künstlichen Intelligenz und der Programmierung von Makros eingestzt wird.
Die erst deustche Domain: siemens.com
Im Laufe der Zeit gesellten sich bekannte Firmen hinzu: HP, IBM, Adobe, Apple und Intel. Die erste deutsche Firma kam am 29. September 1987 hinzu: Siemens sicherte sich siemens.com.
Mit diesen Domains konnten die Firmen damals wenig anfangen: Ins Internet kam man in der Regel mit einem Akustikkoppler. Dieser bestand aus einem Laustsprecher und einem Mikrofon, die an einem Telefonhörer besfestigt wurden - die Daten wurden akustisch übertragen.
Mit den ersten Domains konnte man eigentlich nichts anfangen
Sinn ergaben die Domains aber erst mit der Einführung des Hypertext Transfer Protocoll (HTTP) und der Seitenbeschreibungssprache HTML - der Rest der Geschichte ist bekannt: Anfang der neunziger Jahre beginnt der Run auf das Internet, Ende der Neunziger die Dotcom-Blase, ab 2000 der große niedergang. Heute hat sich alles etwas beruhigt.
Was hätten Domain-Grabber in den späten Achtzigern für ein Geschäft machen können! Fast alle einfachen und beliebten Domains noch frei. Heute wird es eng: mittlerweile sind rund 25 Millionen .com-Domains registriert. Insgesamt bringt es das Internet auf rund 80 Millionen Domains.
