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30.11.2004
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Keiner bietet so viele Funktionen

Avast: Der Viren-Totalvernichter

Sicherheit

In dem neuen Fenster klicken sie in der linken Spalte auf das Symbol mit dem roten Dreieck und dem Titel "Warnung". Sie sehen dann im rechten Feld eine Liste mit allen Virusfunden. Die neuesten Einträge sind ganz unten in der Liste. In der vierten Spalte von links können Sie dann den Virusnamen ablesen.



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In unserem Fall ist das "Win32:Beagle-AS[Wrm]". Die Bezeichnung "Win32" gibt an, dass der Virus für Windows geschrieben ist und die Anmerkung "[Wrm]" gibt Auskunft über die Virenart - in diesem Fall also ein Wurm.

Der eigentliche Virusname ist "Beagle-AS", wobei "AS" die Version des Wurms angibt.Von den meisten Viren gibt es nämlich verschiedene Arten, die von A-Z durchnummeriert werden.

Viren im Internet nachschauen

Um nun herauszufinden, was der Virus eigentlich anstellt, empfiehlt sich ein Besuch auf der Internetseite vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), wo die bekanntesten Viren aufgelistet und erläutert sind.

Hier scrollen Sie auf der Seite weiter runter, bis Sie zu der Überschrift "Beschreibungen von ausgewählten Computer-Viren" kommen. Ein Klick auf einen der darunter aufgelisteten Buchstaben lässt Sie an die entsprechende Stelle in der Virenliste springen.



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Suchen Sie nun den Virus heraus, den Avast auf Ihrem Computer gefunden hat und klicken Sie auf den Namen. Wenn zwar der Virus vorhanden, aber nicht genau die gesuchte Version aufgelistet ist, lohnt sich ein Blick auf die verwandten Versionen. So weiß man schonmal, was die Versionen gemeinsam haben und der eigene Virus auf jeden Fall angestellt hat.

In unserem Fall ist Beagle AS nicht in der Liste. Es wird sich aber auch um einen Massenmailer handeln, der seinen Absender fälscht, genau wie seine Verwandtschaft. Zwei andere gute Virenlexikas sind: Dangerous Range und das Lexikon von Sophos. Leider taucht unser Virus auch in diesen Listen nicht auf. Hier hilft nur noch eine Suche bei Google oder einer anderen Suchmaschine.

Denn diese Virenlexikas sind nie vollständig. Zuviele Viren werden jeden Tag neu programmiert, als dass jedes Lexikon alle dokumentieren können. Stattdessen schreiben Entwickler lieber neue Definitionen für ihre Virenscanner. Denn für die Kunden ist es besser einen Virus beseitigen zu können, als ihn zu kennen.

Autor/in: (mk)


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