20 - 40 Mio. Dollar Umsatz in 2004 sind realistisch
Interview: Chris Gorog von Napster/Roxio
Sascha Hottes
Auch Roxio-Chef Chris Gorog nutzte die diesjährige MidemNet in Cannes, um für seine "Napster 2"-Plattform zu werben, die noch in diesem Jahr nach Europa kommen soll.
Roxio - jene Company, die bekanntlich Pressplay und die sterblichen Überreste von Napster übernommen hat - ist eine Digital Media Company, die CD-Brennsoftware herstellt und Easy CD Creator für Windows und Toast für Mac anbietet. Chris Gorog, CEO von Roxio/Napster behauptet, dass sie mit diesen Produkten 100 Millionen User haben. (Also roundabout die Summe, die einst Bertelsmann bei seinem Napster-Engagement verloren hat.) Der Umsatz beträgt im Moment 99 Mio. US-Dollar für den Software-Absatz. Er glaubt, dass diese Kundenbasis die ideale Ausgangsform ist, um digitale Plattformen im Rahmen eines globalen Retail-Business zu betreiben.
"Die Musikindustrie ist schon seit 3,5 Jahren im Fokus unseres Unternehmens."
Er hält es für absolut realistisch, noch in diesem Jahr 20 bis 40 Millionen US-Dollar mit digitaler Musik umzusetzen. Der Service wende sich vor allem an die 24 - bis 49-jährigen, die deutlich mehr Geld als Zeit haben und eine "good clean virus-free fun experience" haben wollen.
"Wir sind mit diesem Business immer noch in einem sehr frühen? Early Adaptors-Stadium. Es wird noch mindestens fünf Jahre dauern, bis wir mit diesem kapitalintensiven Projekt den Break Even erreichen können", schätzt Gorog. Genauere Zahlen wollte Gorog allerdings auf der MidemNet 2004 nicht nennen. Er glaubt nicht an Cross-Marketing für andere Produkte wie etwa Hardware. "Das Ökosystem muss für alle Beteiligten erst einmal in sich funktionieren."
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Audio, Online-Musikmarkt, Hintergrundwissen, Interview, Napster
-
Kopierschutz adé: Napster greift iTunes an
Mit sechs Millionen DRM-freien Songs zum Apple-Feind -
Songbird spielt iTunes-Songs und Napster-Downloads
Freier Musikplayer kann kopiergeschützte Inhalte wiedergeben -
StudiVZ-Vorbild ist 15 Milliarden Dollar wert
Microsoft investiert 240 Millionen für 1,6 Prozent Facebook
Links zum Artikel
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Interview: Chris Gorog von Napster/Roxio
Was sagen Sie dazu?
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben










