Der iPod als MAC-Köder
Der Apfel fällt nicht weit zur Birne
Michael Knott
Die immer noch andauernde iPod-Hysterie könnte für Apple Folgen haben - im positiven Sinne. Viele sind von Bedienung und Design dermaßen angetan, dass sie jetzt überlegen, ihren tristen Windows-PC aufs Abstellgleis zu stellen.
Eine Studie von Finanzanalysten der US-Investmentbank "Piper Jaffray" ergab, dass bereits sechs Prozent der iPod-Käufer einen Mac gekauft haben. Sieben Prozent gaben an, in nächster Zeit eine größere Anschaffung in Sachen Mac-Neukauf zu tätigen. Laut Piper Jaffray ist dies aber nur der Anfang eines entstehenden Trends. Jetzt läge es an Apple diesen Trend zu nutzen, und in bare Münze umzuwandeln.
"Mac-User haben von Technik keine Ahnung - aber eine volle Brieftasche"
Hauptkaufargument der Bekehrten sei die leichte Bedienbarkeit, die vielfältigen Multimediaeigenschaften, sowie das Gefühl das Apples Mac einfach sicherer sei. Unterschwellig dürfte aber wohl auch das Design eine große Rolle spielen. Die Umsteiger seien vor allem Menschen, mit gut gefüllter Brieftasche, die von Technik an sich nicht allzu viel verstehen.
Die Analysten gaben Apple auch gleich noch einige Tipps zur Profitsteigerung mit an die Hand: "Sie müssen auf jeden Fall den Coolness-Faktor erhalten, sonst haben sie ein Problem", so der zuständige Analyst der Bank. Bislang weht um Produkte mit dem Apfel noch ein recht exlusiver Wind - wird dieser schwächer, dürfte sich das auch an den Verkaufszahlen bemerkbar machen.
Weitere Artikel zum Thema
-
Neue Funktionen: Firmware-Update für iPods erschienen
Apple iPod Nano und Classic mit weniger Fehlern und neuen Funktionen
-
16 Gigabyte: Neue Version des iPhones veröffentlicht
Mehr Speicher und zusätzliche Funktionen für Apple-Gadgets
-
Analysten: Neues iPhone in den nächsten sechs Monaten
Analysten rechnen mit dem 3G-iPhone
Links zum Artikel
Mehr über: Apple, iPod, Mac, MAC, Komplettsysteme, Rechner, Verkaufszahlen,
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Der Apfel fällt nicht weit zur Birne
Was sagen Sie dazu?
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben








