Druck mit Blüten
Falschgeld: Blüten mit Wasserzeichen
Falschgeld ist der Alptraum eines jeden Staatenlenkers. Die moderne Technik allerdings erlaubt es theoretisch jedermann, Falschgeld zu produzieren: Schein auf den Farbkopierer oder Scanner und ab dafür. Um so wichtiger erscheint es, die Volks-Blüte zu unterbinden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Kampf gegen die Blüte für Jedermann
- 2Digitale Wasserzeichen
- 3Serien-Punkte
- 4Seit Jahren implentiert
- 5Sicherheit vs. Datenschutz
- 6Wirre Zeiten dank wirren Rauschebärten
- 7Lieber RFID?
Bereits seit geraumer Zeit verfügen deshalb Scanner und Kopiergeräte über einen Algorithmus, der Geld sicher erkennen kann. Statt einer Kopie des Geldscheines landet nur schwarzer Pixelsalat auf dem Kopierpapier oder der Festplatte. Diese Technologie allerdings gilt nicht als besonders sicher, weil sie zum Teil auch legale Kopiervorlagen verhunzt oder eben manche Banknoten nicht als solche erkennt.
Kampf gegen die Blüte für Jedermann
Deshalb sind nun auch die Druckerhersteller gefragt. Die Anbieter von Farbdruck-Lösungen sind sich des Risikos der Volks-Blüte bewusst und kennzeichnen deshalb jeden einzelnen Ausdruck und jede einzelne Kopie mit einem beinahe unsichtbaren Code, der Aufschluss über die Seriennummer des Druckers gibt, mit der die Kopie erstellt wurde.
Über diese Seriennummer lässt sich dann im Abgleich mit den Kunden-Datenbanken der Hersteller relativ leicht herausfinden, wo der Drucker oder Kopierer steht, mit dem die Kopie erstellt wurde. So lassen sich Gelegenheitsfälscher von den Ermittlungsbehörden relativ schnell dingfest machen.
Digitale Wasserzeichen
Das Problem war allerdings bisher, dass das digitale Wasserzeichen schlimmstenfalls die Kopie verunstaltete. Deshalb sind die Drucker-Hersteller, allen voran Xerox, nun dazu übergegangen, jede Kopie mit einem digitalen Wasserzeichen zu versehen.
