Die 10-Dollar-Flatrate
RealNetworks Rhapsody: Das durchdachte Komplettpaket
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Wer Rhapsodys Software auf seinem PC installieren will, braucht dafür gehörig Platz auf der Festplatte: Bis zu 500 Megabyte werden von Anfang an belegt, um später genügend Cache-Speicher für häufig gehörte Songs zur Verfügung zu haben. Eine Registrierung ist danach direkt über das Programm möglich und auch ohne weitere Hindernisse in ein paar Minuten abschließbar.
Das Programm selbst ist im Gegensatz zur Konkurrenz mal ausnahmsweise nicht durchweg verchromt, sondern dezent dunkel gehalten. Im oberen Viertel finden sich der Rhapsody-Player, darunter kann der Katalog durchsucht und die eigene Musiksammlung organisiert werden. Rhapsody ermöglicht das Anlegen einer Favoritenliste und einzelner Playlists, die sich auch per E-Mail verschicken lassen. Musikdateien auf der eigenen Festplatte lassen sich mit Rhapsody jedoch leider nicht abspielen.
Abo-Prinzip angenehm
Rhapsody erlaubt zum Duchforsten des eigenen Katalogs eine simple Suche sowie eine Liste von Genres. Wer sich diese Mühe sparen will, kann auch ganz einfach auf eine der vorgefertigten Radiostationen zugreifen oder sich eine eigene Wunsch-Radiostation erstellen. Zu jedem gespielten Titel können dann weitere Informationen Informationen abgefragt werden.

Allerdings sind einige Titel des Rhapsody-Radioprogramms nicht als On Demand-Streams verfügbar. Die Wunschradio-Funktion hängt zudem sehr vom ausgewählten Genre ab. Wer sich auf eine enge Nische spezialisiert hat, wird damit nicht unbedingt glücklich.
Kataloglücken gibt es bei Rhapsody insbesondere im Bereich elektronischer Musik. Dafür werden andere Bereiche so üppig abgedeckt, dass man froh ist, ein Pauschal-Abo zu haben. Wer hat schon das Geld, für den Download von 30 Neal Young-Alben, 41 Rolling Stones-Scheiben oder 102 Miles Davis-Werken 99 Cent pro Song zu bezahlen? Überhaupt entpuppt sich das Abo-Prinzip als angenehme Überraschung.
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