Wiederholung des Erfolgs
iTunes in Deutschland: Nachschub für die Ohren
MP3-Downloads
Das vielleicht Beste am virtuellen Plattenladen von Apple aber ist, das es fast jeden Song auch einzeln zum Preis von 99 Cent zu kaufen gibt. Der Ärger über mitbezahlte aber nie gehörte Songs eines Albums entfällt. Komplette Alben sind natürlich auch erhältlich, die kosten meist 9,99 Euro, auch wenn 20 Songs drauf sind. Manchmal wird für ein Album allerdings auch ein Preis verlangt, der der Summe der Einzelsongs entspricht - 15 Songs kosten dann also 14,85 Euro.
Alben für 9,99 Euro
Wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten; das gilt auch für den iTunes Music Store. HiFi-Enthusiasten dürften sich an der Komprimierungsrate von 128 kBit/s. stören, in der die Songs herunter geladen werden können. Das spart zwar Platz und macht damit den Download schneller, klingt aber nicht so gut, als würde man eine CD mit 192 kBit/s. oder gar als Apple-Lossless oder noch besser AIFF-Datei importieren. Der durchschnittliche Anwender dürfte aber zugegeben kaum einen Unterschied bemerken und die mit dem iPod gelieferten Ohrhörer sind auch nicht so differenziert, daß sie diesen Qualitätsunterschied deutlich machen würden.

Auch das Digital Rights Management (DRM) ruft immer wieder Kritik hervor, auch wenn Apple das transparenter, unkomplizierter und großzügiger handhabt, als der Wettbewerb. Jeder Song darf auf beliebig viele iPods und auf bis zu fünf Computer kopiert werden (auf diesen muß allerdings ein Account freigeschaltet werden), praktisch für alle, die mehr als einen Computer nutzen. Theoretisch kann man die gekauften Titel beliebig oft auf eine CD brennen, innerhalb der gleichen Playlist ist das aber nur zehn Mal möglich.
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