Napster: Rundum-Service mit Macken

Fazit

Man muss Napster allerdings zu Gute halten, dass sie im Gegensatz zu Apple versuchen, so etwas wie eine Community aufzubauen. So können Nutzer sich über Bulletin Boards austauschen. Zudem ist es möglich, auf die Playlists anderer Nutzer zuzugreifen, deren Profile zu besichtigen und mit ihnen Mails auszutauschen. Leider gibt es im Gegensatz zum originalen Napster keine Chaträume.

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Das Kaufen von Musik zum Brennen auf CD klappt wiederum auf Anhieb ohne Probleme. Einzelne Songs oder ganze CDs lassen sich sehr einfach per Mausklick erwerben. Direkt nach dem Kauf werden sie auf die eigene Festplatte geladen, von wo aus sie sich auch ganz simpel mit der integrierten Roxio-Software brennen lassen. Schade nur, dass bei Napster nicht alles so einfach geht wie das Geld ausgeben.

Napster macht auf den ersten Blick einen ganz interessanten Eindruck. Doch wer versucht, es intensiver zu benutzen, wird früher oder später frustriert sein und sehnsüchtig an die Tage der Tauschbörse zurückdenken. Ein pauschales Angebot macht sicher Sinn - allerdings nicht mit diesen Lücken und Ausfällen. Wenn der Kauf der Titel das einzige ist, was auf Anhieb klappt, dann muss man dafür auch nicht 10 Dollar pro Monat ausgeben.

Steckbrief Napster
Napster 2.0 hat mit der legendären Tauschbörse nicht mehr viel zu tun.
t plus01 ffeedd Umfangreiches Angebot zum Festpreis
t plus01 ffeedd Ermöglicht den Austausch von Playlists
t plus01 ffeedd Klar strukturiert
t plus01 ffeedd Extrem unzuverlässiger Server
t plus01 ffeedd Viele Titel nur gegen Aufpreis zu haben
t plus01 ffeedd Nur kopiergeschützte WMA-Dateien
Preise
Titel 0,99 US-Dollar pro Titel, ab 9,95 US-Dollar pro Album
Abo 10 Dollar pro Monat