iTunes Music Store: Schön schlicht und flexibel

iTunes Music Store: Schön schlicht und flexibel

Celebrity Playlists wiederum sind nicht viel mehr als eine nette Werbemöglichkeit für Apple und die beteiligten Künstler. So erfahren wir, dass Moby Sonic Youth und Massive Attack hört - und können die Tracks dann gleich auch selbst kaufen. Ähnliche Playlists gibt es auch von Kevin Bacon, Sheryl Crow, Sting und einer Reihe weiterer Künstler.

Wer sich anhand solcher Empfehlungen oder auch des Genre-Guides tiefer durchklickt, wird überrascht davon sein, wie schlicht und funktional Apple seinen Shop gestaltet hat. Die zum Kauf angebotenen Tracks erscheinen in einer simplen Liste, die an die Darstellung der Tracks auf der eigenen Festplatte erinnert. Auch der Music Browser, mit dem sich Künstler schnell alphabetisch auffinden lassen, kommt ohne jeden unnötigen Schnickschnack aus. Jeder einzelne Titel lässt sich für 30 Sekunden anspielen.

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Sind die Wunsch-Titel dann erst einmal gefunden, können sie entweder per One-Click-Shopping direkt gekauft oder per Mausklick in den Warenkorb befördert werden. Auch ganze Alben lassen sich per Mausklick mit einem Mal in den Warenkorb verfrachten. Wer noch keinen iTunes-Account besitzt, muss zu diesem Zeitpunkt einen anlegen.

Neben dem Abnicken der unvermeidlichen allgemeinen Geschäftsbedingungen gehört dazu die Angabe einiger Account-Daten sowie der Kreditkarte. Irritierend daran: Apple erklärt zwar, die Verbindung sei sicher. Doch da die gesamte Bestellung außerhalb der gewohnten Browser-Umgebung stattfindet, gibt es keine Möglichkeit, zu überprüfen, dass die Kreditkartendaten tatsächlich verschlüsselt an den richtigen Empfänger übermittelt werden.

Danach kann der Warenkorb aufgerufen und der Kauf bestätigt werden, was zum Start des Downloads führt. Während des Tests meldete sich iTunes an dieser Stelle leider mit einem eher kryptischen Fehler und brach den Vorgang ab. Ein zweiter Versuch führte schließlich erwünschten Ergebnis.

Dummerweise setzte just in diesem Moment ein kleiner Schluckauf des Heim-Netzwerks ein, der zu einem kurzzeitigen Verlust der Netzwerkverbindung führte. iTunes reagierte darauf mit einem abermaligen Fehler, erklärte dabei aber auch gleich, wie sich der abgebrochene Download ganz einfach fortsetzen lässt. Gesagt, getan. Mit einer insgesamt als gut zu bezeichnenden Download-Geschwindigkeit landeten danach die restlichen Titel ohne weitere Unterbrechungen auf der heimischen Festplatte.