Der Musikdienst von T-Online
Musicload: Guter Gedanke - kleines Angebot
T-Online hat mit Musicload.de einen eigenen Download-Dienst gestartet. Zwar bietet man Songs unterschiedlicher Labels an, das Angebot an Songs ist aber noch dürftig. So bleiben Bezahlmöglichkeiten und Komfort der einzige Lichtblick - und lassen auf Mehr hoffen.
Vielleicht wird sich der ein oder andere von uns wundern, wenn er ein paar digitale Musik-Dateien unterm diesjährigen Weihnachtsbaum vorfindet. Wahrscheinlich sind sie dann von Musicload.de, einer der wenigen deutschen Musikplattformen, betrieben vom Branchenriese T-Online. Die Möglichkeit Musik-Downloads zu verschenken, ist eine von einigen schicken Funktionen, die die zaghaften Versuche Musik im Internet erfolgreich zu verbreiten, erleichtern soll. Ob das mit Musicload.de gelungen ist, haben wir getestet.
Musicload ist nach Popfile.de von Bertelsmann und Chartradio die dritte Plattform, die mit kostenpflichtigen Musikdownloads ins Rennen geht - die zahlreichen OD2-Plattformen wie etwa MediaMarkt einmal ausgenommen. Die technische Umsetzung und das Hosting des neuen Online-Shops realisiert übrigens die T-Online Tochter Atrada.
Musicload hat den Anspruch mehr als nur eine Download-Plattform zu sein. Man möchte Musik-Downloads mit Musik-Magazin und Community vereinen. Und tatsächlich finden sich auf der Seite einige redaktionelle Kommentare, die dem noch ausbaufähigem Musik-Angebot des Internet-Service-Providers ein wenig Farbe verleihen.
In Sachen Community kann Musicload auf Atrada´s Erfahrung aufbauen, das Konzept ist gelungen mit einigen personalisierten Elementen versehen worden. So kann der registrierte Nutzer (kostenlos) seine Downloads, sein eigenes Provil und Bewertungen managen. Zudem stehen der kaufwilligen Kundschaft einige - wenn auch wenige - kostenlose Downloads und 30 Sekunden Streams zur zum Reinhören zur Verfügung. Anfänger können sich mit einer Guided Tour mit dem Angebot vertraut machen.

Erst letzte Woche hatte Nokia angekündigt, in Deutschland eine Musik-Flatrate für Handys zu starten. Jetzt hat auch Vodafone bekannt gegeben, ebenfalls einen Abodienst zu planen. Im Gegensatz zu Nokia verzichtet Vodafone dabei auf digitales Rechtemanagement. Für voraussichtlich zehn Euro im Monat sollen die heruntergeladenen Songs auf allen Geräten nutzbar sein.




