Was das kleine Programm kann - und was nicht

Skype: Der kleine Telefonschreck

Skype: Der kleine Telefonschreck Johannes ist gerade im Studentenwohnheim in Philadelphia angekommen. Er packt seinen Laptop aus und ruft zu Hause an - ohne Telefon. Denn im Studentenwohnheim gibt es Breitband-Internet umsonst, und auf Johannes’ Laptop läuft die kostenlose Internet-Telefonie-Software Skype.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1"Eine Bombenerfindung"
  2. 2"Ich hör nix!"
  3. 3Kein echtes Telefon

Mit SkypeOut kann er jeden Telefonanschluss der Welt anrufen, der eine Nummer hat, und über SkypeIn wäre er auch von jedem Anschluss aus erreichbar. Allerdings gibt es noch keine deutschen Rufnummern. Und dabei ist Skype günstig. Das Programm selbst ist kostenlos, Gespräche zu anderen Skype-Nutzern auch. Wer ins Festnetz oder auf Handy telefonieren möchte, muss sein Skype-Konto mit mindestens 10 Euro aufladen. Gespräche ins deutsche Festnetz kosten 1,7 Euro-Cent pro Minute, ebenso nach Frankreich, England, USA und anderen. Anrufe auf deutsche Handys kosten 20 Cent pro Minute.

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"Eine Bombenerfindung"

"Ich finde, das ist eine Bombenerfindung", sagt Johannes, "so billig kann ich sonst kaum telefonieren. Und es ist echt einfach." Es funktioniert wie ein normales Telefon, nur eben auf dem Rechner: Nummer eingeben, Wahltaste drücken und lostelefonieren.

"Ich skype regelmäßig mit einer Freundin, die gerade in Schanghai ist", ergänzt Johannes. "Ich kann im Skype sehen, wenn sie online ist, und sie dann anrufen. Das hat bis jetzt auch immer super geklappt." Das Anrufen von anderen "Skypern" ist ähnlich wie das Chatten per ICQ: Man muss nur den Gesprächspartner anklicken und warten, bis er abhebt.

Einzige Voraussetzungen sind ein Internetanschluss (es geht auch über Modem oder ISDN), ein Computer mit Windows, Linux oder Mac OS X sowie ein Mikrofon oder ein Headset. Johannes: "Ich benutze immer das interne Mikrofon von meinem Laptop und die eingebauten Lautsprecher, das langt eigentlich. Es hat sich auch noch niemand über Echos oder so beschwert." Wer es komfortabler mag, kann auch ein Bluetooth-Headset verwenden, denn dann stört kein Kabel den guten Klang.

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