Receiver für Fernseher, Computer und Laptop
DVB-T-Geräte: Streichholzschachtel oder Schuhkarton?
Michael Knott
In der Königsklasse spielen aber sicher nur die Standalone-Geräte, die zusätzlich noch eine Festplatte eingebaut haben, um einzelne Sendungen dort abzuspeichern. Auf diese Weise lassen sich Filme zeitversetzt ansehen - oder unterbrechen, wenn gerade im spannensten Moment wieder einmal das Telefon klingelt.
Entscheidend ist aber gar nicht einmal, in was für eine Hülle die Technik steckt. Einen SCART-Anschluss wird fast jeder DVB-T-Receiver haben (zur Not geht es auch ohne), zwei SCART-Anschlüsse und Chinch-Anschlüsse für die Versorgung der Stereoanlage mit Dolby Surround wären aber noch besser.
Das "Gigaset M740 AV" von Siemens ist momentan das Gerät, das alle Wünsche auf einmal befriedigt. Nicht nur können Fernseher und Computer gleichzeitig an das Gigaset angeschlossen werden, da zwei DVB-T-Decoder in einem Gerät untergebracht sind, kann auch ein anderes Programm aufgenommen als angeschaut werden.
Damit aber nicht genug, über Ethernet oder WLAN kann das Siemens-Gerät auch komplett in das heimische Netzwerk integriert werden und dort sogar als Streaming-Server wirken. Nur eine Festplatte zur Aufnahme fehlt. Diese lässt sich aber über USB anschließen, natürlich kann das Gigaset auch auf sämtliche Festplatten im Netzwerk zugreifen.
Weitere Artikel zum Thema
-
Hardware im Anmarsch: Endlich skypen ohne Rechner?
Skype entwickelt angeblich WLAN-Telefone
-
Schnurlos-Skype zum Selberbauen
Holländischer Tüftler rüstet Gigaset um
-
Leichter Einstieg: DVD-Festplattenrekorder
Eigene Videothek im Wohnzimmer
Mehr über: Home Entertainment, DVB-T, Hardware, Video, Hintergrundwissen
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben










