Gleite oder stirb: Neun Gamer-Mauspads im Test

Func Surface 1030

Bei der lizensierten Namensgebung stand Brian "Destrukt" Flander (DKT) Pate - offenbar ein bekannter Profi-Spieler, den man nicht unbedingt kennen muss. Mit seiner recht "langsamen" Oberfläche erinnert es leider an ein gewöhnliches Mauspad aus dem Bürohandel, weshalb wir den hohen Preis auch für alles andere als gerechtfertigt halten. Es haftet gut am Schreibtisch, aber weniger stark als die drei vorherigen Testexemplare.

Ein Griff in die silberne Blechbox fördert das drei Millimeter hohe Func Surface 1030 zu Tage. Auf die Frage, was ein Mauspad mit einer Nagelfeile aus dem Manikür-Set gemeinsam hat, erhalten wir an dieser Stelle eine Antwort - beide besitzen zwei Seiten, eine rauhe und eine feine. Damit der zweischneidige Testkandidat beim Spielen nicht die Flucht ergreift, wird die drehbare Oberfläche in eine Unterlage aus orangefarbenem Gummi gebettet.

Gleite oder stirb: Neun Gamer-Mauspads im Test

Dort untergebracht, ist es ähnlich schwer aus der Ruhe zu bringen, wie zuvor das Everglide Destrukt. Das 25 Euro teure Func Surface 1030 besticht durch die bis dato beste Gleitfähigkeit - beidseitig wohlgemerkt. Ein mitgelieferter Kabelclip erfüllt dabei die Funktion eines so genannten "Mousebungees", einer prophylaktischen Halterung gegen störende Mauskabel.

Everglide Ricochet 2.52

Veteran Everglide führt ebenfalls ein zweischneidiges Schwert, um sich gegen seine Gegenspieler behaupten zu können - das Ricochet ("Querschläger"). Acht Füße klammern sich noch intensiver an unseren Schreibtisch, als es bei dem Func Surface 1030 der Fall ist - mit circa einem halben Millimeter mehr fällt es nur unwesentlich höher aus.

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