Mausunterlagen von S bis XXL, von 12 bis 35 Euro
Gleite oder stirb: Neun Gamer-Mauspads im Test
Benjamin Schnitzler
Es soll Menschen geben, die an die Unterlage ihrer Maus nie auch nur einen Gedanken verschwendeten - bei Hobby- und Profispielern sieht das hingegen völlig anders aus: Schließlich nützt selbst die schnellste Hardware mit den höchsten Bildraten wenig, wenn das Mauspad klebt, auf dem Tisch verrutscht oder partout nicht mit dem Eingabeinstrument harmonieren will. Abhilfe schaffen seit einigen Jahren speziell für Zocker entwickelte Mauspads.
Einer der Pioniere auf diesem Sektor war das Unternehmen Everglide, das seinen Produkten bis heute treu geblieben ist. Wir sind mit zwei Exemplaren des Herstellers sowie sieben weiteren Konkurrenten auf Tuchfühlung gegangen. Um ein vom Maushersteller unabhängiges Ergebnis zu erzielen, haben wir die Füße unseres Testgerätes, einer Logitech MX310, mit besonders rutschigen "GlideTapes" versehen.
GlidePad Small
Den Anfang macht das kleinste und preisgünstigste Mauspad des Vergleiches. Das winzige anmutende, schwarze GlidePad Small wird für 12 Euro inklusive GlideTapes angeboten. Es ist sehr flexibel, der Softschaum auf der Unterseite saugt es regelrecht am Schreibtisch fest.
Aufgrund der geringen Höhe von 1,5 Millimetern kommt es der Hand nicht in die Quere. Leider bietet es der Maus etwas zu wenig Platz zum Austoben. Seine feinkörnige Oberflächenstruktur setzt dieser dafür nur wenig Widerstand entgegen, Geräusche beschränken sich auf ein Minimum.
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