WMA: Audioformat für Microsoft-Freunde

Tagging und DRM: WMA gut geschützt?

Dabei ist der WMA-Encoder trotz VBR(in der neuesten Version) nur bei Bitraten von unter 64 kbps besser als MP3. Bei Bitraten die darüber liegen, ist OggVorbis, MP3 oder Musepack(ab 160 kbps) zu empfehlen.

Ein beliebter Encoder ist der als Shareware angebotene WMA Encoder-Decoder von Mediatwins. Er kann nicht nur Audio-CD-Files in WMA umwandlen, sondern auch MP3-, OggVorbis-, und WAV-Dateien in das Windows-Format konvertieren.

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Neben einem eigenen Tagging-System ist WMA von Hause aus mit einem DRM ausgestattet. Hier kann dem Song eine Einschränkung beim Kopieren mitgeliefert werden. Auch kann eine "Haltbarkeitsdauer" in der Datei enthalten sein. Damit könnte man festlegen, dass das Lied zum Beispiel nur zehn mal abgespielt werden darf.

Ob das Microsoft-DRM jedoch so sicher ist, darf in Frage gestellt werden. Kurz nach Veröffentlichung des Formats bewies ein Hacker, dass er das DRM umgehen konnte. Mit einem kleinen Programm fing er die Audio-Daten auf ihrem Weg zur Soundkarte ab und speicherte diese in einer gewöhnlichen WAV-Datei. Als WAV kann der Song dann beliebig oft abgespielt und kopiert werden.

Historie: MP3 erfolgreich - Microsoft will nachziehen

Ähnlich, wie man es schon aus dem Web-Browser-Markt kennt, wollte Microsoft auch mit seinem eigenen Audioformat vorgehen: Erst mal sehen, wie sich ein ähnliches Format bei der Konkurrenz entwickelt, dann etwas Eigenes machen und über das Betriebssystem Windows unter die Leute bringen.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Audio Player & Playlister hier.

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