Anwendung - Verfahren - Alternativen

MPC (Musepack): Audioformat für Anspruchsvolle

MPC(Musepack) ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Audiokompression. Besonders bei höheren Bitraten(ab 160 kbps) stellt MPC andere Formate wie MP3 und OggVorbis klanglich in den Schatten.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anwendung: Viel Qualität, wenig Verbreitung
  2. 2Bereits bei Standardeinstellung gute Ergebnisse
  3. 3Tagging und DRM: MPC nicht nur in der Musikqualität gut
  4. 4Historie: Spenden für ein Audioformat
  5. 5Alternativen zu Musepack

Anwendung: Viel Qualität, wenig Verbreitung

Werbung

Ab einer Bitrate von 160 kbps erreicht der MPC-Encoder meist eine transparente Musikqualität. Als Transparenz bezeichnet man, wenn kein hörbarer Unterschied zwischen Original und komprimierter Datei besteht. Einige Leute verwenden auch "CD-Qualität" als Umschreibung von Transparenz.

Um Audiodateien qualitativ anspruchsvoll zu speichern ist Musepack das ideale Format. Im Gegensatz zu einigen verlustfreien (lossless) Formaten wie FLAC oder APE liefert MPC nicht nur annährend CD-Qualität, sondern braucht als Lossy-Format (verlustbehaftet) deutlich weniger Speicherplatz.

Deshalb werden .mpc-Dateien vorwiegend zur Audio-Archivierung auf hohem Niveau eingesetzt. In anderen Bereichen fristet das Format eher ein Schattendasein. Kein Hardwareplayer unterstützt zur Zeit Musepack.

Auch bei den meisten Softwareplayern ist eine Unterstützung von MPC oft nur durch das Installieren von Plug-Ins möglich. Gut geeignet für die Wiedergabe von Musepack-Dateien sind foobar2000 und Winamp. Letzterer spielt .mpc-Dateien jedoch nur mit dem erwähnten Plug-In ab. Auch der Windows Media Player kann, nach Installation eines Codecs, MPCs abspielen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Audio Player & Playlister hier.

Links zum Thema