Was er bringt, wie er funktioniert und warum er noch nicht da ist
Bitstream-Access: DSL-Anschluss mit Zukunft
DSL-Hardware und Technik
Bitstream-Access in Europa
Deutschland und Luxemburg sind die einzigen europäischen Länder, in denen Bitstream-Access noch nicht zum Standard gehört. Und das, obwohl die Europäische Union diese Zugangs- und Abrechnungsart bereits in die Telekommunikationsrichtlinien aufgenommen hat, um einer neuen Monopolstellung der Ex-Telekommunikations-Monopolisten auf dem DSL-Markt vorzubeugen.
Sowohl in Spanien, Großbritannien und Schweden werden rund ein Viertel der DSL-Anschlüsse mittels Bitstream realisiert. Frankreich, Norwegen und Italien nutzen besonders die vorhandene ATM-Infrastruktur für die Bitstream-Übergabe; Portugal setzt auf rein IP-basierende Technik.
In der Schweiz wurde der Bitstream-Access erst kürzlich auf zwei Jahre begrenzt - dafür muss die Swisscom ihre Teilnehmeranschlüsse zur Vermietung an die Mitbewerber freigeben - was einer kompletten Entbündelung gleichkommt. Bis zum 6. Oktober 2004 stellte das Ortsnetz das letzte Monopol der Swisscom dar.
Was wir uns von Bitstream erwarten können
Über die Einführung des Bitstream-Access wird sich der Kunden am Ende der Datenleitung nur freuen können: Niedrigere Preise und Anpassung der DSL-Leistungsmerkmale an die eigenen Bedürfnisse sind durchaus wünschenswert. Ändern wird sich allerdings die Frage nach der Hardware, denn damit hat die Telekom dann auch nichts mehr zu tun; Endgeräte wie Splitter, Modem oder Router werden vom Provider geliefert.
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