Anwendung - Verfahren - Alternativen
Ogg Vorbis: Audioformat für Alternative
Ogg Vorbis ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Audiokompression. Dabei ist Ogg das Dateiformat (Dateiendung: .ogg), in welchem die Informationen gespeichert werden. Vorbis ist der eigentliche Audio-Encoder. Ogg Vorbis erlangte in den letzten Jahren einige Aufmerksamkeit, weil es in Sachen Klangqualität dem MP3-Format oft überlegen ist. Ausserdem ist es, im Gegensatz zu MP3, ein lizenzfreies Open-Source-Projekt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Anwendung: Nicht so beliebt wie MP3
- 2Verfahren und Encoder: Ähnlich wie MP3 - nur besser
- 3Verschiedene Bitraten-Modi möglich
- 4Qualitätsstufen statt Bitraten
- 5Tagging und DRM: Ogg Vorbis kompatibler als MP3
- 6Historie: Besserer Codec wichtiger als kommerzielle Interessen
- 7Schlechte Hardwareunterstützung: Alternativen?
Anwendung: Nicht so beliebt wie MP3
Auch wenn Ogg Vorbis noch lange nicht die Beliebtheit und Verbreitung von MP3 erreicht hat, ist das Format trotzdem auf dem Vormarsch. Bessere Qualität bei gleicher oder sogar kleinerer Dateigröße überzeugen immer mehr Anwender. Leider fehlt noch eine breite Hardwareunterstützung. Diese wird aber immer weiter ausgebaut.
Auch bei den verbreitetsten Softwareplayern wie Windows Media Player, iTunes und MusicMatch Jukebox ist die Wiedergabe von Ogg-Vorbis-Dateien gar nicht oder nur über das Installieren von entsprechenden Codecs möglich. Winamp und foobar2000 können in ihren aktuellen Versionen .ogg-Dateien jedoch problemlos abspielen.
Verfahren und Encoder: Ähnlich wie MP3 - nur besser
Ähnlich wie MP3 macht sich Ogg Vorbis zu Nutze, dass die Wahrnehmung des Menschen begrenzt ist.
Die Frage nach dem besten Encoder war lange Zeit schwierig zu beantworten. Nachdem Vorbis in der Version 1.0 erschienen war, kümmerten sich seine Entwickler erst einmal um andere Projekte. Die Weiterentwicklung des Codecs wurde zunächst nicht weiterbetrieben. Nachdem der Quellcode im Internet frei zugänglich war, arbeiteten einige andere Entwickler daran weiter.
