Anwendung - Verfahren - Alternativen
MP3: Audioformat für die Masse
MP3 ist die Kurzform von MPEG-1 Audio Layer 3. Es ist ein Dateiformat zur verlustbehafteten Audiokompression. Das Format wurde vor allen Dingen durch Musiktauschbörsen wie Napster oder Kazaa bekannt. Es wird von vielen Hard- und Software-Playern unterstützt.

Inhaltsverzeichnis
- 1Anwendung - Liebling der Tauschbörsen
- 2Verfahren - klein und fein
- 3Encoder - Open Source besser als Lizenz
- 4VBR - Bessere Qualität bei kleinerer Dateigröße
- 5Tagging und DRM - MP3s speichern nicht nur Musik
- 6Historie - MP3 zu visionär?
- 7MP3 wird alt - Alternativen?
- 8Bessere Kompression - schlechtere Unterstützung
Anwendung - Liebling der Tauschbörsen
Das MP3-Format ist Ende der 90er vor allem durch Musiktauschbörsen wie Napster bekannt geworden. Bis heute ist es das beliebteste Format für Musik-Dateien in der Filesharing-Gemeinde. Durch die schnelle und weite Verbreitung fand MP3 auch eine breite Unterstützung bei den Soft- und Hardwareplayern.

So können alle gängigen Softwareplayer, wie zum Beispiel Winamp, Windows Media Player, iTunes und MusicMatch Jukebox MP3s abspielen. Auch iPod und Co. bieten einen breiten MP3-Support. Unter den mobilen Geräten findet man kaum einen Festspeicherstick oder Harddisk-Player, der das beliebte Format nicht wiedergeben kann.

Neben der Nutzung in Tauschbörsen und dem Einsatz auf mobilen Geräten wird MP3 auch gerne als Audioformat bei DVD-Rips genutzt.
Verfahren - klein und fein
Ähnlich wie andere verlustbehaftete Formate, setzt MP3 darauf, dass die Wahrnehmung des Menschen begrenzt ist. Bei der Kompression werden daher die Teile der Musik weggelassen, welche vom Menschen ohnehin nicht hörbar wären. Dabei geht man von einem durchschnittlichen Erwachsenen aus, der Töne im Bereich von 20 Hz bis 18 kHz hören kann.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Audio Player & Playlister hier.
