Unterwegs mit dem Vaio VGN-X505VP
Flach und edel: Sonys exklusivstes Subnotebook im Test
Laptops
Da das Vaio-Notebook ohne Lüfter auskommt, hört man im Betrieb lediglich die 20 Gigabyte große Festplatte arbeiten. Diese gibt einen etwas störenden, hochfrequenten Ton von sich, welcher aber im vollbesetzten Zug nahezu untergeht. Das Fehlen des Lüfters macht sich zudem durch eine ziemlich starke Wärmeentwicklung bemerkbar.
Surfen als Königsdisziplin
Am Flughafen angekommen wird der nächste Hot-Spot gesucht, um den Surfqualitäten des Subnotebooks auf den Zahn zu fühlen. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee im Flughafen-Bistro, lässt sich sicherlich die ein oder andere Stunde mit dem drahtlosen Surfen verbringen. Und einmal mehr wird der Neidfaktor des VGN-X505 überdeutlich. Selbst Business-Männer in Nadelstreifen-Anzügen schielen neugierig am Wirtschaftsteil der FAZ vorbei, um einen Blick auf das Sony-Notebook werfen zu können.
Man kommt mit wildfremden Menschen ins Gepräch und jeder möchte gerne alles über das X505 in Erfahrung bringen. Das Surfen an sich gestaltet sich dann wieder als praxisgerecht. Leider verfügt das Notebook nicht über ein integriertes WLAN-Modul. Sony liefert allerdings eine entsprechende WLAN-Karte mit, welche in den PCMCIA-Steckplatz an der Gehäuseseite gesteckt wird. Leider besteht dann nicht mehr die Möglichkeit, den ebenfalls im Lieferumfang des rund 3.000 Euro teuren High-Tech-Geräts enthaltenen 4-in-1-Kartenleser zu verwenden.
Die Seiten bauen sich ausreichend schnell auf und das Stöbern im Netz sowie das Beantworten von E-Mails bereitet zunehmend Freude. Das kleine VGN scheint hier seine Königsdisziplin gefunden zu haben. Wenn da nicht die recht bescheidene Akkulaufzeit wäre: Nach etwas mehr als zwei Stunden im welweiten Netz verlangt der Akku dringend nach Energienachschub aus der Steckdose.
Winzling mit UnterhaltungswertFilme und nicht allzu aktuelle Spieletitel laufen ebenfalls recht zufriedenstellend. Allerdings sollte man den internen Lautsprecher schnellstens zum Schweigen bringen und ein paar Kopfhörer an den Stereoausgang des Gerätes anschließen. Dann unterstützt ein recht satter Stereoklang das gute Bild des Displays. DVDs und CDs werden vom mitgelieferten, externen DVD±RW-Laufwerk ausgelesen.
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