Flach und edel: Sonys exklusivstes Subnotebook im Test

Ergonomie

Um die Praxisqualitäten des X505 genauer unter die Lupe zu nehmen, reicht der Schreibtisch im Büro natürlich kaum aus. Also bewegten wir uns raus vor die Tür, um zu testen ob es sich beim Vaio-Notebook nicht nur um ein Statussysmbol für die Glasvitrine handelt. Wie klein und kompakt darf ein Subnotebook sein, um trotzdem vernünftig damit arbeiten zu können?

Los geht es mit der Deutschen Bahn in Richtung Flughafen. Während draußen die Landschaft vorbeizieht, und sich der Wagon mit Fahrgästen füllt, wird das Notebook hochgefahren. Nach gut 30 Sekunden ist das X505 aus dem Tiefschlaf erwacht und zur Arbeit bereit.

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Auf dem Schoß liegend zeigt sich dann die erste kleine Schwäche des Gerätes. Das 10,4 Zoll große Display muss fast bis zum Anschlag aufgeklappt werden um ein gutes Bild zu liefern. Zwar gehen Farbqualität und Helligkeit durchaus in Ordnung und liegen auf bekannt hohem Sony-Niveau; und auch direkte Sonneneinstrahlung lässt den Bildschirminhalt nicht völlig verschwinden. Doch führt der nun veränderte Schwerpunkt dazu, dass das Gerät dauernd nach hinten zu kippen droht - ein Tribut an das geringe Gewicht.

Arbeiten ohne Krankenhausaufenthalt ist möglich

Da die Tastatur bis an das untere Ende des Gehäuses reicht, suchen die Handballen vergebens nach Halt. Also wird kurzerhand der bahneigene Klapptisch bemüht um das Notebook dort zu platzieren. Liegt das X505 auf dem Tisch, erweist es sich als durchaus arbeitstauglich. Die Tasten haben einen für Subnotebooks noch recht ordentlichen Druckpunkt. Sicherlich lässt sich die Texteingabe nicht so schnell wie auf einem Desktop-Rechner bewerkstelligen. Aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit geht das Tippen doch recht schnell von der Hand.

Aus Platzgründen verkleinerte Sony die Leertaste, welche mit etwa fünf Zentimetern nun weniger als halb so groß wie die einer normalen Tastatur ist. Beim Schreiben kann sie aber bequem mit dem linken oder rechten Daumen bedient werden, so dass auch dieser vermeintliche Nachteil nach ein paar Stunden Arbeit so gut wie vergessen ist. Nach einigen Tagen sollte man mit dem Zehn-Finger-System auch längere Texte ohne Krankenhausaufenthalt schreiben können.

Trackstick als gelungener Touchpad-Ersatz

Ebenfalls aus Platzgründen mangelt es dem X505 an einem Touchpad. Als Mausersatz spendierte Sony aber einen so genannten Trackstick, wie er von vielen IBM-Notebooks her bekannt ist. Und wenn man erst einmal mit der Cursor-Steuerung über den kleinen schwarzen Knubbel zurechtkommt, wird man sich nie wieder ein Notebook ohne Trackstick anschaffen. Zusätzlich helfen drei Tasten an der Unterseite des Gehäuses beim Steuern des Mauszeigers.

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