Das Homeplug-Multitalent - was es kann und was nicht
Im Test: Der devolo MicroLink dLAN ADSL Modem Router
Netzwerk
Aufgrund der Treiberunterstützung läuft der dLAN-USB-Adapter nur auf Windows- und neuerdings auch auf Linux-Betriebssystemen, Benutzer anderer Systeme sind also auf den Ethernet-Adapter angewiesen. Die HomePlug-Produkte von devolo sind mit den Adaptern anderer Hersteller kompatibel, auch wenn man bei devolo den Namen dLAN verwendet.
Probleme treten hier und da trotzdem auf: Einige User berichten von sporadisch ausfallenden dLAN-Verbindungen oder defekten Adaptern. Eine genaue Fehlerquelle konnte nicht lokalisiert werden, meistens wurde die Störung durch den Austausch des Adapters behoben. Dazu kommen die drei Jahre Garantie vom Hersteller gerade recht. Ebenso kann dLAN Probleme bei ICQ verursachen - diese Erfahrung machte einer der Testrechner.
Konkurrenten
Konkurrenz hat der devolo MicroLink dLAN ADSL Modem Router in seiner Klasse kaum, lediglich der Deneg Easyhome MR850power für 249,90 Euro und der Allnet ALL1680 für 137,95 Euro tummeln sich auf dem gleichen Segment. Letzterer hat jedoch kein Modem integriert. Preislich liegt das Gerät von Devolo mit 159,90 zwischen den Konkurrenten.
Prädikat: Bedingt empfehlenswert
Eine Alternative zur herkömmlichen Vernetzung ist der devolo MicroLink dLAN ADSL Modem Router allemal. Wer jedoch einhundertprozentig sicher gehen will, sollte sich auf ein kabelgestütztes Netzwerk verlassen.
Einziges großes Manko des Testgeräts ist die nicht vorhandene, aber durchaus sinnvolle Option, den Splitter über dLAN anschließen zu können. Wenn das nicht stört, ist das Gerät bestens zur Verteilung eines DSL-Anschlusses in Haus oder Wohnung und zum Aufbau eines kleinen Netzwerks geeignet.
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