Im Test: Der devolo MicroLink dLAN ADSL Modem Router

(Un)möglichkeiten beim Anschluss

Das Anschließen innerhalb einer Wohnung stellt gar kein Problem dar: dLAN-Router an den Splitter geklemmt, Ethernet-Anschlüsse eingestöpselt, Netzteil an die Steckdose, fertig. Weitere dLAN-Geräte können jetzt auch ohne weiteres schon auf den dLAN-Router zugreifen. Soll der dLAN-Router seinen Arbeitsplatz jedoch nicht im gleichen Raum wie der Splitter bekommen, steht der Käufer vor dem alten Bohrloch-Problem.

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So schade es klingen mag: Der Splitter lässt sich nicht via Stromleitung mit dem dLAN-Router verbinden. Möchte es beispielsweise ein Mietshaus-Bewohner vermeiden, Wände und Decken zu durchlöchern, bleibt ihm nichts anderes übrig, als den dLAN-Router dort zu platzieren, wo der Splitter hängt - und das ist gewöhnlich im Keller. Dort nützen ihm die vier geswitchten LAN-Ports mit je 10/100 Mbit/s erfahrungsgemäß wenig bis gar nichts.

Ganz ohne Bohrer geht es nicht

Die restlichen Computer, die sich über das Haus verteilen, müssten dementsprechend alle via dLAN vernetzt werden. Für den DSL-Zugang kein Problem: Mit einer Bandbreite von 14 Mbit/s versorgt dLAN bis zu 12 Teilnehmer zuverlässig. Wollen die Nutzer aber untereinander größere Datenmengen austauschen, ist dLAN verglichen mit Ethernet geradezu lahm - zudem verteilt sich die Bandbreite auf die Anzahl der aktiven Teilnehmer.

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Das Anschluss-Problem lässt sich auch mit dem alten Ethernet-Modem nicht lösen. Zwar kann dieses via dLAN mit dem Router kommunizieren, doch bleibt der Internet-Verbindungsaufbau am Client hängen. Der dLAN-Router wird zum Switch degradiert - und dafür lohnt sich die Anschaffung von dLAN-Router und -Adapter nicht. Wer also auf ein schnelles Netzwerk wert legt, kommt nicht an Kabeln und Klemmen oder Wireless-LAN vorbei.

dLAN-Router und Software in Betrieb

Ist der dLAN-Router einmal hinreichend gut platziert, müssen nur noch die Verbindungsdaten über Browser-Interface oder Konfigurations-Assistenen-Software eingegeben werden, und schon schaltet die Internet-Ampel auf grün. Sowohl Assistent als auch Browser-Interface machen einen guten Eindruck. Bei den Experteneinstellungen findet der Benutzer allerdings wenige Hilfestellungen - dafür muss er aber nicht zwingend dort eingreifen.

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