DVB-T: Digitales Fernsehen auf Sendung
Ohne den Receiver geht gar nichts
Die Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen geschieht meist in zwei Schritten: Zuerst sind nur zwischen 16 und 24 Programme digital zu empfangen. Die Hauptsender, ARD und ZDF, funken dann noch eine zeitlang auf Restplätzen parallel im analogen Standard.
Im zweiten Schritt fallen auch diese Programme weg, und die Zahl der digitalen Programme erhöht sich auf bis zu 32 Programme. Am 8. November ist dies in der Region Köln/Bonn der Fall. Um diese Extra-Programme zu empfangen, reicht es, am DVB-T-Receiver den Suchdurchlauf neu zu starten. Eventuell müssen die gespeicherten Sender zuvor gelöscht werden.
Der Zuschauer ist natürlich erst einmal der Dumme, denn DVB-T lässt sich nicht wie bisher einfach über eine Zimmerantenne empfangen. Benötigt wird eine Settop-Box, die zwischen Antenne und Fernseher geschaltet wird.

Die günstigsten Geräte sind ab 75 Euro erhältlich. Teurer sind Geräte mit zwei SCART-Anschlüssen, Aufnahmefunktion oder wenn sie für den PC geeignet sind. Im Gegenzug erhält der Zuschauer aber auch mehr Programme. Außer der GEZ-Gebühr fallen keine weiteren Gebühren wie zum Beispiel beim Kabelfernsehen an.
Was sich in welcher Region wann und wie ändert, was sich technisch überhaupt hinter DVB-T verbirgt und wie man es nutzen kann, erläutern wir in weiteren Artikeln.
