Der Rollout des ÜberallFernsehens in Deutschland
DVB-T: Digitales Fernsehen auf Sendung
Michael Knott
Das "ÜberallFernsehen" soll bis Ende des Jahres gerade einmal die Hälfte aller Bundesbürger empfangen können. Die Rede ist natürlich von DVB-T, dem digitalen Fernsehen, das allerdings viel mehr kann, als noch nicht überall zu empfangen zu sein.
Trotz des übermütigen PR-Slogans gibt es einen ehrgeizigen Plan für die Einführung von DVB-T: Der Start war am 1. November 2002 in der Region Berlin/Brandenburg, im Frühjahr 2004 folgten Bremen, Hannover/Braunschweig und Köln/Bonn.
In wenigen Tagen - am 8. November - wird dann die dritte Stufe gezündet: DVB-T wird auch in den Regionen Hamburg/Lübeck/Kiel, Ruhrgebiet/Düsseldorf und dem Rhein-Main-Gebiet zu empfangen sein. Zusätzlich wird in Köln/Bonn die Anzahl der digitalen Sender aufgestockt.
Das Comeback der Dachantenne
Das ehrgeizige Ziel, die Hälfte der Bevölkerung bis Jahresende mit Digital Video Broadcasting Terrestrial (DVB-T) zu versorgen, gelingt allerding nur, wenn man die Randbereiche des DVB-T-Gebietes mitzählt, in den das digitale Fernsehen nur über eine Dachantenne zu empfangen ist.
Die komplette Umstellung auf DVB-T soll bis spätestens 2010 abgeschlossen sein. Im nächsten Schritt werden im Mai 2005 die Regionen München/Südbayern, Nürnberg, Halle/Leipzig, Erfurt/Weimar nachziehen. Später kommen noch Stuttgart, Mannheim/Ludwigshafen, Rostock und Schwerin hinzu. Ein genauer Termin steht hier aber noch nicht fest.
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