Gemeinsame Werbekampagne kostet über 10 Millionen Dollar
Home Entertainment: Intel und Microsoft kurbeln Media-PCs an
So richtig läuft das Geschäft mit den Media-PCs noch nicht. Bislang stehen laut Microsoft rund eine Millionen PCs auf XP-Media-Center-Basis in den Wohnzimmern. Um das an sich gute Konzept nun vor dem Weihnachtsgeschäft anzukurbeln, bündeln die beiden Unternehmen nun ihre Werbekräfte.
Für die ersten drei Monate einer entsprechenden Kampagne geben die beiden Global-Player schlappe zehn Millionen US-Dollar aus. Anschließend sollen die Maßnahmen aber noch ausgebaut werden. In Kaufhäusern, auf Plakaten und in Werbespots sollen die Vorzüge des Media-Centers in Verbindung mit Intels Prozessoren deutlich gemacht werden.
Obwohl zwischen den beiden Unternehmen eine langjährige Partnerschaft besteht, ist diese Kampagne der erste gemeinsame Werbeauftritt. Komplettsysteme mit Windows-XP-Media-Center-Edition sollen die komplette digitale Unterhaltung in einem Gerät vereinen, und so die Steuerung der Inhalte zuhause bequemer machen.

In Windows 7 wird auch ein rundum erneuerter Media Player Einzug halten. Mit Version 12 weicht die Abspiel-Software vom strikten Kurs Microsofts ab und öffnet sich für fremde Formate. Einen hohen Stellenwert genießt beim WMP 12 auch das Streaming von Daten im Netzwerk.
Die Dauerfehde zwischen der EU und Microsoft geht in die nächste Runde. Das US-Unternehmen habe seine marktbeherrschende Position ausgenutzt, um Hersteller von anderen Browsern als dem Internet Explorer zu behindern. 




