Nicht ganz uneigennützige Entwicklungshilfe

Komplettsystem: AMD bringt den 200-Euro-PC

Nachdem Microsoft die Entwicklungs- und Schwellenländer als riesigen Absatzmarkt erkannt hat, springt nun auch AMD mit auf diesen Zug auf. Mit einem rund 200 Euro teuren PC (ohne Monitor) will man in China, Indien und Mittelamerika den Menschen auf die Internetsprünge helfen.

Der "Personal Internet Communicator" genannte Rechner ist wie vermutet dann auch nicht besonders stark auf der Brust. Ein stromsparender Geode-Prozessor, welcher ohne Extrakühlung auskommt, soll in Verbindung mit 128 Megabyte RAM und einer zehn Gigabyte großen Festplatte den Einstieg ins Web erlauben.

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Pocket-Windows auf großem Rechner

Medienberichten zufolge kommt als Betriebssystem das normalerweise auf Pocket-PCs laufende "Windows CE" zum Einsatz. Für den Einsatz im Billig-Rechner werde es allerdings mit einigen XP-Funktionen aufgewertet.

Laut AMD steht der Personal Internet Communicator bereits nach einer halben Minute nach dem Einschalten zum Surfen im Netz zu Verfügung. Die vorinstallierte Software erlaubt neben dem Surfen noch das Verfassen von E-Mails, das Betrachten von Powerpoint- und PDF-Dokumenten sowie einige Instant-Messaging-Tools.

Zusammengeschraubt werden die Rechner direkt vor Ort. Laut AMD sind bereits drei Firmen in Indien und Lateinamerika unter Vertrag.