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23.10.2004
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iPod Mini im Test

iPod Mini: Der bessere iPod im Test

MP3-Hardware

Schließt man den iPod nun an den Rechner an, wird er direkt ins System eingebunden. iTunes erkennt ihn ebenfalls problemlos. Da der Kleine allerdings erst im Apple-Dateisystem formatiert ist, muss Windows ihn auf NTFS oder FAT32 umformatieren, um ihn nutzen zu können. Hierbei empfiehlt sich der Einsatz von FAT32, dann können auch Apple-Rechner wieder auf den iPod zugreifen. Diese Option ist besonders für User interessant, die sich überlegen, auf Mac OS X umzusteigen.

Besser mit Netzteil

Ist er einmal richtig für das betreffende Betriebssystem eingerichtet, gleicht sich der iPod automatisch mit den vorgegebenen Playlisten oder der Bibliothek ab. Das bedeutet: Songs, die nicht mehr in der iTunes-Bibliothek sind, werden vom iPod gelöscht, neue aufgespielt. Ist die Platte im iPod voll, meldet sich iTunes und bricht die Übertragung ab.

Gleichzeitig wird der Akku des Mini via USB oder Firewire vom Rechner aus geladen. Für eine richtige Durchladung allerdings empfiehlt sich das mitgelieferte Netzteil, der Ladevorgang via Schnittstelle ist vergleichsweise langsam. Übrigens war im Test mit einer durchschnittlichen MP3-Sammlung bereits nach knapp 750 Liedern Schluss, was aber der höheren Codierung zu verdanken ist. Die Anzahl der Lieder, die tatsächlich auf den iPod passen, wird natürlich nicht von der Länge der Lieder, sondern von der Dateigröße bestimmt.



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Zubehör: Kopfhörer und Gürtelclip

Im Lieferumfang des iPod Mini befindet sich, neben dem iPod und dem Netzteil, ein Kopfhörer, ein Gürtel-Clip und zwei Sätze Schaumstoff-Kondome für die Kopfhörer. Die sind auch dringend nötig, sitzen die runden kleinen Kopfhörer doch wie Murmeln im Ohr und fallen auch gerne mal heraus. Einmal abgesehen davon, dass sie kaum genug Isolierung bieten, um den Musikgenuss von Straßenlärm zu trennen.

Ohnehin sind die auf der Apple-Website als "optimale Ohrhörer" angepriesenen Stöpsel weit von dem entfernt, was Apple verspricht, einmal abgesehen von der weißen Färbung: Laut Apple sitzen die Teile gut, bieten einen guten Klang und sollen fünfmal leistungsstärker sein als die Produkte der Konkurrenz. Davon allerdings merkt man im täglichen Gebrauch wenig bis gar nichts.

Dynamisch wie eine Dampfwalze

Die kleinen weißen Ohrhörer scheppern im Bass-Bereich und überdrehen die Höhen, offensichtlich haben die Igenieure bei Apple im Rahmen der tollen "Neodym"-Technik vergessen, dass Papier-Werte nicht unbedingt mit dem reellen Hörgefühl von lärmgeschädigten Städtern übereinstimmen. Deshalb ist es überaus empfehlenswert, die mitgelieferten Ohrhörer gegen andere zu tauschen. Gute Erfahrungen in dieser Hinsicht: 10 Jahre alte MD-Kopfhörer von Sony, die subjektiv mehr Bass- und Höhen-Dynamik haben, als die aktuelle Apple-Hightech-Ware.


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