iPod Mini im Test
iPod Mini: Der bessere iPod im Test
MP3-Hardware
Beachtlich ist auch die Größe des Kleinen: Er besitzt kaum die Ausmaße einer Zigarettenschachtel und ist auch nur knapp halb so tief. Damit findet er sogar in engen Mädchen-Jeans problemlos Platz. Und genau das war wohl auch das Ansinnen von Apple, denn die Farbgebung der Mini-iPods ist eher feminin: Es gibt ihn in Gold, grün, rosa, silber und blau, nur die letzteren beiden Farben sehen nicht aus wie die Herbst-Kollektion von H&M.
Click-Wheel-Freuden
Das praktischste und wohl einzigartigste am iPod, egal ob Mini oder nicht, ist allerdings das Steuerelemt: Das Click-Wheel vereint sämtliche Funktionen des iPods in sich. Vier Richtungen für die Grundfunktionen Menu, Play/Pause, Vorwärts und Rückwärts, dazu ein zentraler Knopf als Enter-Taste. Leider hatte es nach nur zwei Tagen bereits die ersten Flecken, Dreck hatte sich festgesetzt. Der ließ sich aber mit einem feuchten Tuch entfernen, eine Arbeit, die ein iPod-Besitzer fortan öfter mal machen darf.
Das Touchpad-ähnliche Click-Wheel dient gleichzeitig als Lautstärke-Regler: Man muss nur mit dem Finger darüber streichen und schon wird die Lautstärke geändert. Das allerdings ist für Grobmotoriker eine heikle Angelegenheit, denn manchmal ist der iPod etwas begriffsstutzig und verändert die Lautstärke, während man sich eigentlich durch die Menüs hangelt - diese Funktion wird nämlich mit der gleichen Bewegung gesteuert.
Die SoftwareDie Funktionen des iPod aufzuzählen, wäre müssig: Neben Standard-Funktionen wie Shuffle und Repeat kann man die Musik nach Playlist, Künstler, Musikrichtung, Album oder Datum sortieren. Natürlich kann man auch einfach alles der Reihe nach abspielen. Dabei ist die Navigation dank des für seine Klasse größten Displays mit sieben Zeilen übersichtlich und schnell erledigt.
Doch wie kommen die Songs auf den iPod? Via mitgeliefertem Firewire- oder USB-Kabel kann der iPod Mini problemlos mit der iTunes-Bibliothek abgeglichen werden. Die Installation von iTunes ist übrigens Pflicht, ohne das Tool taugt der MP3-Player nur als externe Festplatte. Allerdings lohnt sich die Installation auch: Die Apple-Software ist Ripper, Player und Brenner zugleich.
Durchblick nur in gepflegten SammlungenDie meisten Bibliotheken sind allerdings zu umfangreich für den iPod Mini, der mit seinen vier Gigabyte eher schwächlich bestückt ist. Deshalb gibt es eine Option, ihn nur mit bestimmten Playlists abgleichen zu lassen. Besonders hilfreich hierbei: "Intelligente Playlists", die sich selbst aktualisieren. Die Voraussetzung für eine sinnvolle Nutzung dieser Listen ist allerdings eine gepflegte Bibliothek, Schlunzköppe sollten sich also mal etwas am Riemen reissen.
« zurück 3 | 4 | 5 | 6 | 7 weiter »
Mehr über: MP3-Player, Hardware, Testbericht, Apple, iPod
-
Neue Funktionen: Firmware-Update für iPods erschienen
Apple iPod Nano und Classic mit weniger Fehlern und neuen Funktionen -
CES: EGO - Wasserdichte Lautsprecher für Apple iPod
Gehäuse Ice und IceBar für Apples MP3-Player -
iPod mit Winamp bestücken
Alternative zu iTunes
nach oben




