iPod Mini im Test

iPod Mini: Der bessere iPod im Test

Manchmal steht man vor einer Entscheidung. Ein iPod sollte es sein, nur welcher? Es gibt drei Ausführungen: Den iPod mit 40 Gigabyte, den mit 20 Gigabyte und den Mini mit jämmerlich erscheinenden 4 Gigabyte. Die Entscheidung fiel für den Mini. Und es wäre Ketzerei, sie zu bereuen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kleine Platte macht 3 Tage Lärm
  2. 2Winzling im Alu-Jacket
  3. 3Leichter Leisetreter
  4. 4Click-Wheel-Freuden
  5. 5Die Software
  6. 6Durchblick nur in gepflegten Sammlungen
  7. 7Besser mit Netzteil
  8. 8Zubehör: Kopfhörer und Gürtelclip
  9. 9Dynamisch wie eine Dampfwalze
  10. 10Kleine Bitraten-Lehre
  11. ...aufklappen
  12. 11Codierungsprobleme
  13. 12Nightwish vs. Rage against the Machine
  14. 13Equalizer und wahre Klangqualitäten
  15. 14Zubehör kostenpflichtig
  16. 15Gameboy-Nostalgie
  17. 16Akkus und Anschlüsse
  18. 17Wertstabiles Kultobjekt
  19. 18Kleine Platte kann Spaß verderben
  20. 19Ebenfalls im Test: Der iPod 20 Gigabyte
  21. 20Die Testergebnisse

Kleine Platte macht 3 Tage Lärm

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Gut, der kleine MP3-Player von Apple hat einen großen Nachteil: Er hat vergleichsweise wenig Speicher. Allerdings gilt es zu bedenken, dass die iPods der ersten Generation auch in einer einer ähnlich kleinen Ausstattung geliefert wurden, dafür aber wesentlich teurer. Und mal im Ernst: Wer möchte schon seine ganze Plattensammlung mitschleppen?

Jeder wird jetzt laut "HIER! ICH!" schreien. Aber Speicher ist nicht alles im Leben. Vier Gigabyte, das bedeutet laut Apple Platz für rund 1000 Musikstücke in Apples AAC-Format, das auch im iTunes-Musicstore Verwendung findet. 1000 Stücke mit im Durchschnitt drei bis vier Minuten Spielzeit. Das macht im Idealfall 4000 Minuten Musik, das sind über 65 Stunden Spielzeit, fast drei Tage. Eine Akku-Ladung hält so um die 8 Stunden.

Winzling im Alu-Jacket

Ausgepackt wundert man sich erst einmal darüber, wie klein der iPod mini im echten Leben ist. Gegen ihn wirkt sein großer Bruder wie ein Billig-Walkman aus den 80ern, sowohl von der Größe als auch von der Eleganz her. Denn der Mini hat seiner klotzigen Verwandtschaft eines voraus: Seine Außenhaut ist, bis auf Click-Wheel und Display, aus widerstandfähigem Aluminium, gebürstet und eingefärbt.

So kann man den Kleinen getrost zu Handy, Zigaretten und Schlüsselbund in die Tasche stecken, ohne Angst haben zu müssen, er sähe nach wenigen Minuten aus, als hätte er an einem Destruction-Derby teilgenommen. Der einzige Schwachpunkt des Mini in dieser Disziplin: Das Display, das bei einer solchen Behandlung wohl binnen weniger Tage blind wird. Doch wozu haben Hosen und Jacken eigentlich so viele Taschen?

Leichter Leisetreter

Das mit den Taschen ist übrigens auch kein Problem. Die Gewichtsgrenze, ab der man ein Gerät in der Tasche störend wahrnimmt, sind etwa 100 Gramm. Der Mini verfehlt diese Grenze nur ganz knapp, doch 103 Gramm sind auch kein Gewicht, das sich als sonderlich störend erweist. Die zusätzlichen 50, respektive 70 Gramm des großen iPods hingegen machen das Tragen eher unangenehm.


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