Handflächen-Pinguin mit großem Bauch
Linux in der Hand: PDA mit 4-GByte-Festplatte
Mobile Computing
Mit dem Zaurus SL-C3000 stellt Sharp den ersten Handheld mit integrierter Festplatte vor. Von vier Gigabyte Speicher konnten Besitzer eines mobilen Taschencomputers dieser Klasse bisher nur träumen.
Über USB wird der knapp 300 Gramm leichte PDA zur einer externen Festplatte - die sich dank der relativ hohen Kapazität mit komprimierten Videos oder Musik-CDs füllen lässt. Dabei gibt er nicht nur MP3- oder WMA-Dateien, sondern auch Videos im MPEG-4-Format wieder.
Linux-PDAs: Von Sharp leider nur in Japan
Sein dreh- und klappbares 3,7-Zoll-Display organisiert dabei 640 mal 480 Bildpunkte und reagiert auf Berührungen. Alternativ lassen sich Eingaben auch über eine integrierte Tastatur vornehmen. Zur Standardausstattung soll außerdem ein großzügig bemessener Arbeitsspeicher von 128 Megabyte gehören.
Gerechnet wird mit einem XScale-PXA720-Prozessor von Intel und 412 Megahertz. Damit soll die Batterie des Zaurus SL-C3000 Energie für etwa sieben Stunden liefern. Doch in Sachen Kabellosigkeit sind andere PDAs bedeutend besser bestückt:
Infrarot beherrscht der neue Zaurus zwar schon, Wireless LAN und Bluetooth lassen sich hingegen nur über die vorhandenen SD- beziehungsweise CompactFlash-Schächte nachrüsten. Über die Preisgestaltung ließ Sharp noch nichts verlauten.
Hierzulande wird es leider nur über Umwege gelingen, an einen der Festplatten-PDAs zu kommen - zumal Sharp seine Linux-Modelle nur noch in Japan anbieten will. Da muss schon ein findiger Importeur oder ein Bekannter auf der Insel her.
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