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17.10.2004
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Der neue iPod im mp3-world-Test

Die iPod-Schizophrenie: Apples Musikrevolution im Test

MP3-Hardware

Software

Der Hauptgrund des hohen Verkaufserfolges des iPods dürfte die nahezu perfekte Harmonie des Players mit der Software iTunes sein. Kein anderes Gerät bietet eine solch komfortable Symbiose aus Bedienkomfort und Leistungsumfang wie der iPod dies im Zusammenspiel mit Apples eigener Software erlaubt.

Über Firewire oder USB an den PC angeschlossen, synchronisiert iTunes automatisch die Bibliothek des iPods. Änderungen die in iTunes vorgenommen werden, sind gleichzeitig auch auf dem MP3-Player wirksam. So lassen sich am Rechner bequem verschiedene Wiedergabelisten erstellen und diese an den iPod übertragen. Die von anderen Geräten gewohnte Ordnerstruktur muss man dabei allerdings schnell hinter sich lassen und ausschließlich mit Wiedergabelisten arbeiten.



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Wer viele Einzeltitel auf dem iPod speichert läuft zwar Gefahr ein wenig den Überblick zu verlieren. Nach einer Eingewöhnungszeit und ein wenig Ordnung dürfte das Arbeiten mit den Listen aber kein Problem mehr darstellen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit unterwegs Wiedergabelisten "on-The Go" zu erstellen und diese an iTunes zu übertragen.

Fazit

Kopf: Apple lässt sich den iPod mit 329 Euro für die 20-Gigabyte-Version fürstlich vergüten. Vergleicht man ihn mit der Konkurrenz, so fehlen ihm neben einem Line-In-Eingang noch ein Mikrofon und ein Radio. Dieses ist zwar als Zubehör erhältlich, bei den Konkurrenzplayern allerdings entweder schon fest integriert, oder wesentlich günstiger zu haben. Ein Gerät mit weniger Prestige und welches nicht so durchgestylt wie der iPod ist, würde mit dem selben Preis auf dem hart umkämpften Markt wohl gnadenlos untergehen.

Aber dieses Prestige kauft man halt mit. Das ist wieder wie beim Autokauf. Der günstige Japaner ist mit allen erdenklichen Extras immer noch günstiger zu haben, als das vergleichbare Modell mit dem Stern bei dem jedes Zubehör in barer Münze aufgewogen wird. Apple gehört hier zu den wenigen Firmen die sich solch eine Produktstrategie überhaupt leisten können. Wie bei den übrigen Produkten aus gleichem Hause gilt auch für den iPod: Sex sells!

Bauch: Dinge die zum täglichen Leben gehören dürfen und sollen einfach gut aussehen und sich gut anfühlen. Auch wenn man dieselbe, oder sogar noch eine bessere Ausstattung für weniger Geld bekommt, so hören Hände, Augen und Gefühl doch immer irgendwie mit. Und da Musik bekanntlich aus dem Bauch kommt und im Kopf entsteht, erhält Apples iPod hiermit eine klare Kaufempfehlung. Es gehört schon ein wenig Schizophrenie dazu sich einen iPod zu kaufen. Fernab jeder Logik ist Apples MP3-Revolution jedoch nach wie vor einer der besten MP3-Player auf dem Markt.

Ebenfalls im Test: Der iPod Mini


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