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17.10.2004
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Der neue iPod im mp3-world-Test

Die iPod-Schizophrenie: Apples Musikrevolution im Test

MP3-Hardware

Die 23 verschiedenen Profile des Equalizers machen die Sache nur noch schlimmer. Klickt man beispielsweise bei den möglichen Einstellungen auf "Mehr Bässe", so hören sich die von vornherein schwachen Töne im Tieffrequenz-Bereich an wie auf Hochspannung gebrachtes Pergamentpapier. Eine Möglichkeit den Equalizer selbst einzustellen fehlt völlig.

Sinnvolle Eingriffe

Bauch: Das kann es wirklich nicht sein. Der iPod kommt auf die Krankenbahre und muss sich beim ersten Eingriff von seinen weißen Ohrsteckern trennen. Da die maximale Lautstärke in Europa begrenzt ist, wird diese Beschränkung zudem via GoPod aufgehoben. Und siehe da, es geht doch.

Mit Ohrsteckern der Konkurrenz (Creative) klingt dasselbe Lied in gleicher Codierung wesentlich besser. Mag sein das Apples Kopfhörer rein technisch gesehen aufwändiger produziert und gefertigt wurden. Entscheidend ist aber nun mal was am Ende dabei ans Ohr gelangt und hier stellen sie sich selbst kein besonders gutes Zeugnis aus.

Um zu hören was wirklich im weißen Riesen steckt, werden nun die Prodigy-Songs mit der theoretisch bestmöglichen Qualität im WAV-Format, bei einer Abtastrate von 48 kHz in 16 Bit-Stereo auf den Player kopiert.

Und nun endlich erfüllt der iPod die hohen Erwartungen die an ihn gestellt werden. Tauscht man die Ohrstecker gegen einen "richtigen" Kopfhörer, verwöhnt der Player mit extrem ausgewogenem Klang die Ohren. An die Stereo-Anlage angeschlossen klingt das Album " Hail to the thief" sogar außerordentlich gut. Ein Unterschied zur CD ist nahezu kaum bemerkbar. Die sphärischen Klänge von Radiohead legen sich äußerst differenziert über den Raum und lassen so manches kleines Manko schnell vergessen.


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