Der neue iPod im mp3-world-Test
Die iPod-Schizophrenie: Apples Musikrevolution im Test
MP3-Hardware
Wieder mal typisch Apple - die verkaufen ihr Computerzeugs doch nur nach Äußerlichkeiten. Veralteter Technik ein schickes Kleid verpasst und fertig ist die "digitale Musikrevolution". Gemacht für Menschen die um jeden Preis auffallen wollen und dafür bereit sind viel Geld in überteuerte Produkte zu stecken.
MenüführungBauch: Ein leichter Druck auf eine beliebige Taste erweckt den iPod zum Leben. Die 20 Gigabyte große Festplatte lässt ein leises Summen aus dem Gehäuse ans Ohr dringen und der Startbildschirm erscheint. Für die Navigation im Menü reicht eine ganz leichte Berührung des Clickwheels aus. Intuitiv wandert der Finger im Kreis und drückt ab und zu die mittig platzierte Bestätigungstaste um eine Menüebene tiefer zu gelangen. Der iPod lässt sich dank Clickwheel komfortabel mit nur einer Hand bedienen.
Die obere Menü-Taste führt aus jeder Ansicht jeweils wieder einen Schritt zurück. Es dauert keine fünf Minuten da ist die Bedienung des Players klar wie frisch geputzte Fensterscheiben. Wem das Startmenü nicht gefällt, der kann sich seine eigene Zusammenstellung des Hauptmenüs anfertigen. Neu hinzugekommen ist hier der Eintrag "Zufällige Titel" im Hauptmenü.
(Noch) kratzerfreie iPod-RückseiteAuf die 20 Gigabyte große Festplatte des iPods passen in ordentlicher Qualität rund 5000 Lieder. ( Vier Minuten pro Lied, 128 KBit/Sek. im AAC-Format). Also auf zum Hörtest.
HörtestFür den Test wurden Lieder in jeder Kombination aus Datenrate und Codierung auf den iPod kopiert. Für den ersten Hörtest lag das Album "The Fat of the Land" von Prodigy vor. Schnell wird klar: Datenraten unter 128 KBit/Sek sind klangtechnisch in allen Dateiformaten höchstens für gesprochene Inhalte zu gebrauchen. Der Klang den die von Apple in höchsten Tönen gelobten mitgelieferten Kopfhörer ans Ohr bringen, enttäuscht zunächst ein wenig.
Kopf: Können so viele Menschen sich irren? Immerhin ist der iPod der meistverkaufteste MP3-Player überhaupt. Und das trotz miesem Klang? Prodigy klingen bei 128 KBit/Sek im MP3-Format irgendwie weit weit weg. Den Bässen fehlt die Puste und die Höhen hören sich an als ob sie vom Floristik-Azubi frisch mit der Heckenschere abgeschnitten worden wären. Und selbst bei voller Lautstärke kann man in der S-Bahn den Unterhaltungen der Nachbarn folgen.
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