Silicon Graphics: 512 Prozessoren bei 16 Grafikchips
SGI Prism: Linux für visuelle Hochleistung
Grafikexperte Silicon Graphics präsentiert neue Modellreihe: In der höchsten von drei Ausbaustufen stellen 512 Itanium-2-Prozessoren von Intel und 16 FireGL-Grafikkarten von ATi im großen Stil grafische Berechnungen an.

Die "Extreme"-Variante kann natürlich auch mit einer geringeren Anzahl von CPUs und GPUs bestückt werden. Wer auch mit weniger als dem visuellen Overkill auskommt, hat bei SGI noch zwei Alternativen: "Power" skaliert von vier CPUs und zwei GPUs bis zur doppelten Anzahl, im "Team" spielen bis zu 16 CPUs und acht GPUs.
SLI extrem: Vier Grafikkarten gebündelt
Mit der "Compositor"-Technologie vereint SGI pro Ausgabekanal gleich vier Grafikprozessoren mit dynamischer Arbeitsteilung. Auf diese Weise soll die Rechenarbeit gleichmäßig verteilt werden. In kleineren und etwas weniger professionellen Maßstäben finden sich ähnliche Methoden auch bei Alienware und Nvidia.
Mit SGIs Interpretation von "Shared Memory" tritt eine weitere Besonderheit zutage: Wer nun an langsame On-Board-Grafik denkt, die zu allem Überfluss noch Arbeitsspeicher "klaut", liegt damit glücklicherweise falsch - in diesem Fall wird der vorhandene Arbeitsspeicher so angelegt, als handele es sich um ein einziges Speichermodul mit einer riesenhaften Kapazität.
