Vier Geräte im Vergleich
Voice-over-IP: Mit passender Hardware endlich erwachsen
Voice-over-IP ist alltagstauglich. Nach dem Test von vier VoIP-Geräten ist aber auch klar, dass es ohne Telefon-Hardware wenig sinnvoll ist, in die neue Technik einzusteigen. Doch was sind die Vor- und Nachteile der vier Geräte; und tut es nicht doch eine Software-Lösung?

Inhaltsverzeichnis
- 1Die Unterschiede sind groß
- 2Nicht empfehlenswert: Grandstream Handytone-486-Adapter
- 3Auf Dauer bringts ein Softphone nicht
- 4Klarer Sieger: Fritz!Box Fon
Die IP-Telefone Zyxel ePhone 2000W und das Grandstream BT-101 sowie die Adapter HandyTone 486 von Grandstream und die Fritz!Box Fon mussten durch den Testparcours in der Redaktion. Nebenbei lief noch ein Test der kostenfreien VoIP-Software X-Lite von Xten.
Die Unterschiede sind groß
Die vier Geräte unterscheiden sich stark: Das Zyxel ePhone ist ein WLAN-IP-Telefon, das Grandstream ein Tischtelefon, der HandyTone ein einfacher Adapter und die Fritz!Box Fon eine Telefonanlage für normale und IP-Telefonate.
Alle vier Geräte erfüllen ihren Zweck: Das (womöglich sogar kostenlose) Telefonieren über das Internet. Wirklich ausgereift, durchdacht und praktisch war allerdings nur die Fritz!Box Fon. Sie bringt Hardwareseitig alles mit, was man für den vernünftigen Einsatz der IP-Telefonie braucht. Lediglich weitere Ethernet-Ports wären wünschenswert. Wenn Hersteller AVM mit einem Firmwareupdate noch ein paar Kleinigkeiten ausbügelt, ist die Fritz!Box Fon uneingeschränkt empfehlenswert.
Das Zyxel ePhone ist zwar ein tolles Gerät, das sicherlich Neider auf den Plan ruft; es hat dafür aber seinen Preis. Und für die happigen 300 Euro ist es noch nicht ganz ausgereift genug. Zwar lässt es sich problemlos einrichten; und auch Telefonieren kann man Problemlos.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.

