Unternehmen sollten entsprechend schützen
Mobile Computing: Mobile Endgeräte wie PDA und Smartphones im Hacker-Focus
Schätzungen zufolge werden im Jahr 2006 rund 100 Millionen Menschen über einen internetfähigen Organizer oder ein Smartphone verfügen. Klar das solch ein potentiell großer Markt für goldenes Glitzern in den Augen der Hacker sorgt.
Das Marktforschungsunternehmen Forrester rät daher die mobilen Organisationstalente bei der Sicherheitsplanung nicht außer Acht zu lassen. Nachdem das Sicherheitsbewußtsein bei Desktop-PCs in den letzten Jahren stark gewachsen ist, und nahezu kein Unternehmen mehr auf entsprechende Schutz-Vorkehrungen verzichtet, befürchten Sicherheitsexperten nun eine verstärkte Konzentration von Virus-Autoren auf das Segment der tragbaren Mini-Computer.
Potentielle Gefährdung
Und die Gefahr lauert bereits: Dem Virus "Brador A" wird der zweifelhafte Ruhm zuteil, als erster Trojaner nur internetfähige Pocket-PCs zum Ziel zu haben. Und auch der Wurm Cabir nutzte eine Systemlücke und pflanzte sich ungefragt über Bluetooth fort.
Forrester rät daher Unternehmen, das Aufspielen neuer Software auf firmeneigene PDAs nur von der IT-Abteilung durchführen zu lassen. Auch sollten entsprechende Schutzprogramme wie Firewalls auf den mobilen Computern installiert sein.
