Umzug und DSL: Das wird teuer

Telekom: Kulanz ist keine Regel

Ein Umzug ins Ausland scheint im Vergleich mit den möglichen Komplikationen im Inland gerade zu simpel. Da man hier von höhere Gewalt spricht, reicht freenet eine außerordentliche Kündigung und ein Bescheid der Meldebehörde des gewählten Landes. Sogar ein Vertragsverhältnis kann, laut Kundencenter, einfach so gekündigt werden. Hier sind dann allerdings, abhängig vom bestehenden Vertrag, zusätzliche Kosten von bis zu 150 Euro fällig.

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Geld wird auch bei der Telekom fällig. Hier veranschlagt man für das Teilnehmer-Freischalten 59,95 Euro und verweist auf die Bundesnetzagentur. Laut Marc Sausen, Pressesprecher der Telekom, reguliert diese die Preise und legt sie auch fest. Beim rosa Riesen kann der Kunde per Telefon, mit einer E-Mail oder postalisch seinen geplanten Umzug einleiten. "Für den Kunden sollen alle Kontakt-Wege offen sein und eine Rufnummer-Mitnahme ist selbstverständlich", führt Sausen weiter fort.

Service-Techniker: Sie vereinfachen dem Kunden die DSL-Installation
Service-Techniker: Wenn nichts mehr geht, kommen sie.

Zukunftsplanung liegt beim Kunden

Der Kunde benötigt für seine Umzugsbestätigung bei der Telekom lediglich seine Kundendaten. Diese muss er unbedingt beim frühzeitigem Melden griffbereit haben. Das Ganze soll nicht länger als acht Wochen dauern. Wie bei freenet kennt man auch bei der Telekom den Begriff "Kulanz". Wenn etwa eine Familie plötzlich auf staatliche Fürsorge angewiesen ist, wäre die Telekom, laut Sausen, das letzte Unternehmen, das hier keine Lösung finden würde. Doch eine rechtliche Regelung gebe dafür nicht. "Wir legen dem Kunden immer die nächste Zukunftsplanung selbst in die Hand", so Sausen und beschreibt damit die mit zwölf oder 24 Monaten festgelegte Vertragswelt der Telekom.

Ist man mit der Telekom unzufrieden, lässt diese dem Kunden die Möglichkeit, frühzeitig aus dem Vertrag zu kommen. Nach dieser Art der Kündigung muss der Restbetrag des Vertrages jedoch zurück gezahlt werden. Wird der Kunde gezwungen, beruflich ins Ausland zu gehen, hat er aber das Recht zur Sonderkündigung und muss nichts zahlen. Wichtig: Personen, die nur eine Auszeit nehmen wollen, fallen nicht in diese Sonderregelung.

1und1: Ebenfalls keine Rufnummer-Mitnahme

Eine rechtliche Regelung gibt es auch bei 1und1 nicht. Bei näherer Betrachtung verhält sich der Anbieter aus Montabaur vertraglich gesehen ähnlich wie freenet. "Wenn ein Kunde umzieht, der bereits ein Komplett-Paket nutzt, erhält er für seinen Anschluss am neuen Wohnort neue Rufnummern", so Nadja Heinz aus der Pressestelle von 1und1 gegenüber netzwelt.

Nutzt ein Kunde einen Tarif mit Telekom-Anschluss kann er die bestehenden Festnetz-Rufnummern an den neuen Wohnort mitnehmen. In der Regel ist dies davon abhängig, ob der neue Anschluss innerhalb desselben Vorwahlbereiches liegt. Wenn Sie also in Hamburg (040) leben und nach Berlin (030) ziehen, wird Ihnen einen neue Nummer zugewiesen. Alle Umzugsbelange kann der Kunde wie bei der Telekom per E-Mail, Telefon oder klassisch auf dem Postweg erledigen.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Hi weis einer was es bei Vodafone kostet? steht ja leider nur da.. es fallen gebühren an

bei 1und1 kostets beim Unzug im Inland auch 50€. Zieht man ins Ausland, muss man 70€ zahlen...

Umziehen? Besser da bleiben wo man ist,unglabliche 50€ kostet es bei der Telekom wenn dein Anschluss umziehen soll...

Eine gute Freundin von mir ist innerhalb einer Stadt umgezogen. Es hat ihr nichts gekostet. Sie war und ist bei Arcor in einer Großstadt. Ich bin nicht bei Arcor. Weiß noch nicht, ob das was kostet. ...

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