So funktioniert das Netzwerk
BitTorrent-Special: Netzwerk vorgestellt
Filesharing
Längst ist BitTorrent kein Geheimtipp mehr. Während Kazaa ständig Nutzer verliert, gewinnt das Open-Source-Netzwerk weiter an Bedeutung. In einer Reihe von Tests werden wir deshalb das Netzwerk vorstellen und einige seiner Clients antesten.
Ursprünglich wurde BitTorrent geschrieben, um große Dateien (100 MByte und mehr) kostengünstig und schnell zu übermitteln. Die klassischen Methoden via HTTP oder FTP sind für solche Aufgaben meist ungeeignet bzw. bedürfen einer entsprechenden technischen Ausstattung.
Upload garantiert
Für Anbieter von Downloads ist die Verteilung mittels BitTorrent günstiger, da die vorhandenen Upload-Kapazitäten der Downloader ebenfalls ausgenutzt werden. Während ein Nutzer eine Datei herunterlädt, werden Dateifragmente an einen anderen Nutzer gesendet, der ebenfalls die Datei herunterladen möchte. So verlagern sich die Kosten und die Last vom Webserver auf viele Clients. Der Vorteil liegt auf der Hand. Umso mehr Downloader vorhanden sind, umso mehr Uploader sind vorhanden und umso schneller werden Dateien übertragen.
BitTorrent arbeitet nach dem "Wie du mir, so ich dir"-Prinzip. Was so viel heißt wie: Wer wenig hochlädt, bekommt wenig geliefert. Damit will der Entwickler "leecher" aus dem Netz fernhalten. Filesharer, die nur darauf aus sind, schnell Daten zu ziehen, aber selbst keine Bandweite für andere Nutzer zur Verfügung stellen, haben kaum eine Chance.
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