Telefonanlage für normale und IP-Telefone
Fritz!Box Fon im Test: der Tausendsassa
Wer Voice-over-IP nutzen möchte, dabei aber das gute alte Telefon nicht abschaffen möchte, braucht entweder ein zweites Telefon oder einen Computer mit Telefonsoftware. Nicht aber mir der Fritz!Box Fon von AVM: Sie vereinigt DSL-Router, Telefonanlage und VoIP-Adapter in einem Gerät.
Inhaltsverzeichnis
- 1Alles inklusive
- 2Drei Leitungen zur Auswahl
- 3Einfache Lösung für VoIP
Mit der Fritz!Box Fon können sowohl die normalen Telefonate als auch die VoIP-Telefonate zweier Accounts über ein einziges tonwahlfähiges Telefon geführt werden. Natürlich braucht man dazu eine Verbindung ins Internet; deshalb besitzt die Fritz!Box Fon ein DSL-Modem sowie eine Routing-Funktion.
Alles inklusive
Erst einmal ausgepackt, macht die Fritz!Box Fon einen guten Eindruck: Das kompakte Gehäuse ist etwa so groß wie ein DIN-A-5-Blatt und macht einen sehr stabilen Eindruck. Neben einer Schnellanleitung, einer CD und dem Netzteil finden sich im Karton alle nötigen Kabel, um die Fritz!Box Fon in vollem Umfang zu nutzen.
Dazu zählen ein kurzes und zwei lange Netzwerkkabel, zwei Telefon-Anschlusskabel und ein USB-Kabel. Denn die Fritz!Box Fon kann auch über USB an den Computer angeschlossen werden. Leider findet sich außerdem lediglich ein Ethernet-Anschluss an der Fritz!Box - wer also mehr als zwei Rechner in Internet bringen möchte, muss einen weiteren Router kaufen.
Die Einrichtung der Fritz!Box Fon geht fast in Rekordzeit von sich: Zwar handelt es sich um die "freenet.edition" der Fritz!Box Fon; die Zugangsdaten für den Internetzugang und die VoIP-Funktion müssen aber trotzdem eingegeben werden. Mit Hilfe der gut strukturierten und übersichtlichen Web-Oberfläche steht die Internet-Verbindung nach weniger als zehn Minuten; zwei VoIP-Dienste (freenet iphone und sipgate) sind zum Telefonieren bereit.

