Drehzahlorgien für SCSI und Fibre Channel
Hitachi Ultrastar 10K300: High-Speed mit 300 Gigabyte
Um den anspruchsvollen Speicherbedarf von leistungshungrigen Großrechnern zu decken, geht Hitachi mit der Ultrastar 10K300 auf den Markt. Nur 4,3 Millisekunden beträgt die mittlere Zugriffszeit der 10.025 Umdrehungen pro Minute schnellen Festplatte.
Acht Megabyte Datenpuffer für die Variante mit Ultra320 SCSI stehen 16 Megabyte für eine rasante Anbindung per Fibre Channel gegenüber - was auf eine rein leistungsorientierte Bauweise schließen lässt. Über die breit angelegten Schnittstellen schaufelt der rasante Magnetspeicher 320 oder 200 Megabyte in der Sekunde.
Einsatz bei HP
Der Server-Beschleuniger kommt mit Kapazitäten von 73,4, 147 oder 300 Gigabyte. Bei einer maximalen Datendichte von 64 Gigabit pro Quadratzoll liegen Bits und Bytes dabei sehr nah beieinander. Da Server und andere Großrechner meist ohnehin in abgeschlossenen Kellerräumen stehen, sind 34 Dezibel im Leerlauf noch gut zu ertragen.
Im laufenden Betrieb verkraftet die Ultrastar 10K300 eine Schocktherapie mit bis zu 15 G, kurzfristig soll sie im Stillstand bis zu 250 G aushalten können. HP hat sich schon zugunsten des 3,5-zölligen Laufwerks entschieden und wird es in seinen ProLiant-Server sowie StorageWorks Enterprise Virtual Arrays anbieten.

Hitachi hat nach eigenen Angaben den weltweit kleinsten Schreib-/Lesekopf für Festplatten entwickelt, der sich buchstäblich nur unter dem Mikroskop erkennen lässt. Mit einem Durchmesser zwischen 30 und 50 Nanometer ist die Einheit zweitausend Mal dünner als ein menschliches Haar. Mit dieser Entwicklung will der Hersteller die Kapazität seiner Laufwerke drastisch erhöhen.
Ein drei viertel Jahr nach der Vorstellung der Zwei-Terabyte-Festplatte präsentiert Western Digital mit den Modellen "Caviar Black" und "RE4" die ersten schnellen Zwei-Terabyte-Laufwerke mit 7.200 Umdrehungen. Damit macht der Hersteller seine Zwei-Terabyte-Datenträger fit für den Einsatz in Desktop-Rechnern.




