jeftel bietet die E-Mail ohne Mailserver an

Sicherheit: Peer-to-Peer als Lösung des Spam-Problems

Beim Kürzel P2P denkt fast jeder an Filesharing - weit gefehlt, denn gemeint ist eigentlich nur, dass die User direkt miteinander in Kontakt treten und kein zentraler Server die Kommunikation steuert.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Direkt von PC zu PC
  2. 2Oberste Regel: Mailadresse nicht weitergeben
  3. 3Wirklich ein Schutz vor Spam?

Die britische Firma jeftel macht sich Sorgen um die Sicherheit der E-Mail und hat den Peer-to-Peer-Gedanken für sich entdeckt. Anstatt die Nachricht an einen Mailserver zu schicken, der diese dann über mehrere Internet-Provider wieder zu einem anderen Mailserver weiterleitet, um von dort zum Empfänger zu gelangen, möchte jeftel einen direkten Weg von User zu User schaffen.

Direkt von PC zu PC

Die Idee dahinter: Wo es keine Zwischenstationen gibt, kann auch keine Kopie angefertigt werden. Und jeftel hat diesen "serverless PC-to-PC process" zum Patent angemeldet. Kein Dritter kann mehr in eine E-Mail reinschauen, die darüber hinaus noch verschlüsselt ist.

Peer-to-Peer als Lösung des Spam-Problems

Um so eine Peer-to-Peer-Verbindung aufzubauen, müssen beide User eine ".safe"-E-mail-Adresse haben. Grundlage der Sicherheit ist also vor allem, dass Mails in einer geschlossenen Nutzergruppe verschickt werden. Wo es dann auch keinen offen Mailserver mehr gibt, kann nach der Logik von jeftel auch kein Spam mehr verschickt werden.

Links zum Thema