Veredeltes TN-Panel im Designer-Kleid

Sony SDM-HS94P im Test: 19-Zoll-TFT mit 12 Millisekunden

Statt auf die neueste und womöglich noch unausgereifte Technologie zu setzen, verbessert Sony lieber eine bereits dagewesene: Denn mit dem Vorurteil, schnelle TFTs seien nur zum Spielen gut, will der japanische Elektronikriese allem Anschein nach gründlich aufräumen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Zubehör und Optik
  2. 2Ausstattung und Bedienbarkeit
  3. 3Ersteindruck Bildqualität
  4. 4Risiko der Nebenwirkung, Ausleuchtung
  5. 5Farben, Schärfe und Interpolation
  6. 6Spiele und Schlierenbildung
  7. 7Videos
  8. 8Fazit
  9. 9Panel-Vergleich: Sony SDM-HS94P kontra Iiyama E481S

Eine spezielle Folie namens "X-Black" soll dem nicht gerade für seine Bildqualität berühmten TN-Panel zu optischen Höhenflügen verhelfen. Dennoch bleibt dabei die Reaktionsfreude der für Spiele prädestinierten Technologie vollkommen erhalten - nur 12 Millisekunden benötigt der SDM-HSP94P für den Wechsel von schwarz auf weiß.

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Zubehör und Optik

Schwarz auf weiß sind aktuelle IPS-Displays Sonys TN-Protagonisten nur im Hinblick auf die möglichen Sichtwinkel überlegen. Kontrast und Helligkeit fallen mit 500:1 und 400 Candela pro Quadratmeter deutlich höher aus. Im Rennen um die schnellsten Bildwechsel fährt das aktuelle Sony-TFT mit vier bis 13 Millisekunden Vorsprung ebenfalls den Sieg ein. So viel zum Datenblatt.

Der kreisrunde Drehfuß des SDM-HS94P braucht viel Platz - mit dem Zollstock kommen wir auf einen Durchmesser von 26 Zentimetern. Deshalb fällt auch die Verpackung für die eines Flachbildschirms verhältnismäßig tief und sperrig aus. Dafür findet sich darin so gut wie alles, was der TFT-Besitzer von heute so braucht: Analog- und DVI-Signalkabel, Betriebshinweise und Installations-CD.

Nachdem der großfüßige Designer-Monitor aus seiner Papp- und Plastikumhüllung befreit ist, präsentiert er sich mit einem außergewöhnlich ansprechenden Äußeren: Unter den in edlem Silber gehaltenen Bildschirmrändern verbindet eine bogenförmige, anthrazitfarbene Aufhängung die Bildfläche mit dem Standfuß.

Ausstattung und Bedienbarkeit

Wie bereits angesprochen, lässt sich der Standfuß um seine eigene Achse drehen, und zwar um etwa 90 Grad. Darüber hinaus fehlt eine Höhenverstellung ebenso wie eine Pivot-Funktion. Der Schirm neigt sich bei Bedarf lediglich um fünf Grad nach vorn oder 20 Grad nach hinten.

Die Enden der angeschlossenen Analog-, DVI- und Stromkabel verschwinden nach dem Anklemmen unter einer gewölbten Abdeckung in kongenialer Silber-Optik. Einfach bedienbar und für den Anwender unsichtbar, sind die Menütasten rechts unten am Gehäuse angebracht. Einzig der an eine LED erinnernde Einschaltknopf macht mit einem gelben Leuchten auf sich aufmerksam.


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