Zu viele Spione auf dem Rechner von Bill Gates
Sicherheit: Microsoft erklärt Spyware den Kampf
Am Internet Explorer wird es wohl nicht gelegen haben - Bill Gates ist nicht auf seine eigene Firma sauer, sondern auf die Spyware, die seine privaten Rechner infiziert hatten. Die Lösung liegt für ihn deshalb auch nicht darin, dem IE einige seiner Marotten abzugewöhnen, sondern ein weiteres Microsoft-Produkt auf den Markt zu werfen: ein Anti-Spyware-Programm.
Das Sicherheitsproblem treibt Bill Gates scheinbar noch mehr um. So werde derzeit eine kostenlose Anti-Virus-Software getestet, von der noch nicht bekannt ist, wann und wie sie angeboten wird. Bereits im Jahr 2003 hatte Microsoft den rumänischen Anti-Virus-Spezialisten GeCad aufgekauft. Bei einer Rede am Freitag im "Computer History Museum" kündigte Gates dann das Anti-Spyware-Programm an. Dies berichtet ZDNet.com.
Offen blieb allerdings, wann die Anti-Spyware fertig sein und wieviel Microsoft dafür verlangen wird. Aber Gates hat noch mehr Probleme erkannt: "Die Leute hassen es, ihr Passwort zu ändern." Die Lösung hier sieht er ausnahmsweise nicht in einer Microsoft-Software. Seiner Meinung nach werden in fünf oder sechs Jahren Smart Cards oder biometrische Verfahren den Zugang zu Programmen sichern.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Virenschutz hier.
