Nächste Runde für den Hardcore-Benchmark
3DMark05: Futuremark zwingt wieder Rechner in die Knie (Update)
Manche PC-Besitzer können sich mittlerweile darüber freuen, den Spiele-Benchmark 3DMark03 einigermaßen ruckelfrei über die Bühne zu bringen - Zeit also für die nächste Ernüchterung aus dem Hause Futuremark, den 3DMark05.
Inhaltsverzeichnis
- 1"FPS"-Killer: Runter mit der Bildrate
- 2Eindrucksvolle Entwicklung
- 3Update vom 04.10.2004: Hotfix 110
Eine ATi Radeon 9800 oder Nvidia GeForce FX sollte es schon mindestens sein, denn ohne DirectX-9.0-Unterstützung und Pixel Shader ab Version 2.0 läuft zumindest bei den drei neuen "Game Tests" Nichts. Beeindruckend wirken die Screenshots vom actionlastigen "Return to Proxycon", dem mystischen "Firefly Forest" sowie dem Fantasy-Intermezzo "Canyon Flight" allemal.
"FPS"-Killer: Runter mit der Bildrate
Ebenso beeindruckend dürfte es wieder einmal sein, wie es der neue High-End-Benchmark mit Leichtigkeit bewerkstelligt, selbst vermeintlich schnelle Rechner in den tiefsten Bildraten-Keller zu verdammen. Große Namen der Computer- und 3D-Branche wie 3DLabs, AMD, ATI, Dell, Gateway, Imagination Technologies (PowerVR), Innovision, Intel, Microsoft, NVIDIA, S3 und XGI waren abermals maßgeblich an der Entwicklung beteiligt.
Neben dem Ziel, manch unvorbereitetem Hardcore-Gamer Tränen der Frustration in die Augen zu treiben, scheint der 3DMark05 wie auch seine Vorgänger eine weitere Absicht zu verfolgen - dem Upgrade-freudigen Anwender veraltete Hardware vorzugaukeln und ihm das Geld für noch schnellere Gerätschaften aus der Tasche zu ziehen.
Eindrucksvolle Entwicklung
Doch der neue Benchmark ist nicht bloß ein Augenschmaus erster Güte oder gar eine optische Spielerei, sondern zeigt auch eindrucksvoll, wie sehr sich die Computergrafik im Laufe der Jahre zum Besseren entwickelt hat.
Update vom 04.10.2004: Hotfix 110
Kurz nach der Veröffentlichung des neuen 3D-Benchmarks, stellt Futuremark auch schon die erste Lücke fest. Ein Loch im Software-Code ermöglicht es, Ergebnisse unverhältnismäßig hoch ausfallen zu lassen. Ob diese vor dem Patch zugunsten eines bestimmten Grafikchip-Herstellers ausfielen, darüber macht die Benchmark-Schmiede jedoch keine Angaben. Weitere Informationen zum Update sowie Download-Möglichkeiten finden Sie hier.








